bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Der Rumpf

Ausgaben 8 - 10

Das Heck

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Bild 15

In dieser Bauphase war das Heck der Bismarck an der Reihe. Hier hatte ich schon etwas mehr Schwierigkeiten. Der Kiel liegt ja nun nicht mehr auf der Helling auf. Und die Kielplatte (Nr. 36) ist nur durch die beiden Brettchen (Nr. 38) mit der Platte 37 verbunden.

Die Methode wie ich sie beim Bug angewendet habe (Bilder 10 – 12 Bauabschnitt 1) war hier nur als Unterstützung einsetzbar.

Daher habe ich mich entschlossen mit Winkeln zu arbeiten (auf Bild 15 gut erkennbar). Um nicht mit Bauteilen des Decks bzw. mit den Verstärkungen (Nr. 48) zu kollidieren sollten diese Stützwinkel eine gewisse Flexibilität haben, was die Befestigung angeht. Mehr dazu weiter unten.


Kielplatte mit Heckspant 41

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Bild 16

Zunächst wurden jedoch die Teile 37, 36, 38 sowie 42 miteinander verleimt und ca. zwei Stunden in einen Schraubstock eingespannt. (Bild 16).
Denn die Platten 38 müssen wirklich absolut feste sein und das kann man am besten mit einem Schraubstock erreichen.

Die Winkligkeit des Bugspantes 41 wurde wieder mit zwei Aluwinkelchen gewährleistet (auf Bild 17 gut erkennbar)

Die Positionen der Verbindungsplatten 38 sind in der Anleitung nicht erkennbar. Ich habe mich daher auch entschieden einen Abstand von ca 2mm zu lassen.

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Bild 17

Gut zu erkennen ist auf Bild 17 auch die Mittellinie auf dem Spant, die später noch eine wichtige Funktion haben wird.


Die Fixierung des Hecks

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Bild 18

Ich habe 2 Winkelstücke auf die Helling geschraubt. Die unteren Schenkel haben Langlöcher, wodurch ich den Abstand der beiden Winkel variieren kann um sie dann

entsprechen mit Schrauben (rote Punkte) zu fixieren.

Die Schraube mit der Flügelmutter (gelb hervorgehoben) dient der Arretierung der Kielplatte. Dieses System ist flexibel und hält bombenfest. Außerdem muss ich durch diese Klemmvorrichtung die Kielplatte nicht anbohren.

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Bild 19

Wichtig ist aber, dass die Winkel im rechten Winkel (komisches Deutsch) zur Mittellinie sind (Bild 19)


Versteifungsplatten (48)

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Bild 20

Bevor ich nun die Heck-Kielplatte einspannte, habe ich zuerst wieder einen Stift bzw. meinen Büroklammerdraht eingesetzt.
(Das Loch in der Helling ist auf Bild 19 unten auf der Mittellinie zu erkennen)
Die Methode wurde ja von mir schon beschrieben (Bilder 10 – 12 Bauabschnitt 1)

Desweiteren habe ich die Verstärkungen 48 angebracht und das Ganze dann eine halbe Stunde in den Schraubstock gespannt.

Die Versteifungsplatten werden wahrscheinlich bei der späteren Beplankung eine wichtige Rolle spielen und sollten daher richtig fest verleimt werden.

Mit dem Schleifen warte ich aber, bis ich etwas mehr Überblick über die Verplankung habe.


Einspannen und Ausrichten der Kielplatte

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Bild 21

Hier kam alles zum Einsatz, was ich an Winkeln hatte. Wichtig ist, dass der Spant 41 zum einen genauestens mit der Helling-Mittellinie fluchtet, aber auch, dass die Kielplatte im rechten Winkel zur Helling steht.
Hier erwies sich die Flexibilität der Heck-Winkel als ausgesprochen hilfreich.

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Bild 22


Restliche Spanten

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Bild 23

Die restlichen Spanten habe ich dann eingesetzt und verklebt.

Der letzte Spant wurde um 11:38 eingesetzt.


Die Holme 49 und 50

Die wollten nicht so wie ich. Also entweder ich habe auf irgendeinen Winkel nicht geachtet, oder das Material war nicht ganz maßhaltig.

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Bild 24
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Bild 25

Jedenfalls musste ich mit kleinen Holzleisten (10 x 10 mm) und einer Schraubzwinge arbeiten, um die Holme feste an den Spant 41 zu fixieren. Das habe ich dann zwei Stunden trocknen lassen (Bild 24 / 25)

die Verbindungen zum Spant 39A wollte auch nicht klappen.
Also kam es ebenfalls zum Einsatz von Schraubzwingen (Bild 26) Nach insgesamt 4 Stunden Aushärten hielten die Sachen dann aber.

Man kann in Bild 26 erkennen, dass auch bei mir die Verstärkungen 46 auf Holm 39A nicht so hoch sind wie der Holm 39A (etwa 1mm).

Ich hoffe mal, dass das nicht irgendwann Probleme bereiten wird

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Bild 26


Die Deckgerüste und dann ist das Gerippe fertig ....

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Bild 27

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Bild 28

52, 39B, 40B, 43B, 44B, 45B sowie den Teilen 53 und 54 wurden verleimt.
Die Endstücke 57 wurden danach eingeklebt.
Beim Einbau der Endplatte für das Deckgerüst aus Bauphase 1 (Ausgaben 1 – 7) zeigte sich, dass es etwa 1 mm zu breit war.
Also habe ich fleißig geschliffen (Vorübung auf die kommenden Ausgaben ;) und nun passte es fest, aber nicht zu stramm

Bisher hat die ganze Sache sehr gut geklappt.
Aber mit der nächsten Ausgabe kommen die Planken.

Da bin ich ja mal echt gespannt .....

Also bis dahin ....


Letzte Bearbeitung:26.11.2006 - 07:19:27