bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Der Rumpf

Ausgabe 11

Start der Beplankung - die Erstbeplankung

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Bild 29

Gestartet wurde mit dem Straken (Straken = Anschrägen) der Spanten.
Hierzu habe ich einen Feinbohrschleifer mit Schleifband eingesetzt. Das funktioniert sehr gut. Aber man muss drauf achten, dass man nicht zuviel wegnimmt.

Außerdem sieht man danach etwas verstaubt aus ;)

Als Fachkraft für arbeitssicherheit muss ich natürlich darauf hinweisen, dass bei diesen Arbeiten eine Schutzbrille absolute Pflicht ist.
Ernsthaft ... mit nur einem Auge sieht die Bismarck später nur halb so gut aus.


Die erste Planke

Danach erfolgte das Setzen der ersten Planke (Bild 30).
Man muss sehr darauf achten, dass die Planke an ihrer oberen Kante mit dem kleinen Versatz endet.
Außerdem muss die Planke so gekürzt werden, dass die Verstärkungen 5B und 7B nicht bedeckt werden.

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Bild 30

Als Anschlag diente eine Nadel. Auch zur ersten Fixierung der Planke – noch ohne Klebstoff – habe ich Nadeln verwendet.

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Bild 31

Die Planke überdeckt 5 Spanten. Ich habe die Planke zuerst mit den mittleren drei Spanten verklebt (Sekundenkleber-Gel) und angedrückt, bis der Klebstoff feste war. Danach habe ich die äußeren Enden mit den Spanten verklebt
(Bild 31).


Die Beplankung schreitet voran

Nachdem die Steuerbordseite fertig war, habe ich auf gleiche Art und Weise die Backbordseite begonnen. Hier war es nun sehr wichtig, dass die Planke nicht nur an dem kleinen Versatz endet, sondern auch überall exakt die gleiche Höhe hat, wie die oberste Planke der Gegenseite. Da war viel Fixieren und messen angesagt.

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Bild 32

Die gleiche Vorgehensweise fand dann mit den Planken Richtung Bug sowie dem Heck statt. Beim Heck habe ich feststellen müssen,

dass die Steuerbordseite ca. 0,7 mm höher ist, als die Backbordseite. Naja, ich denke das dieser Verzug im Rahmen der Tolerierbarkeit sein sollte.

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Bild 33

Bilder 32 und 33 zeigen die Steuerbordseite der Bismarck mit allen verbauten Planken.
Ich war überrascht, wie relativ problemlos die bisherige Beplankung vonstatten ging.

Allerdings sollte man genügend Sekundenkleber im Hause haben.
Die 3g-Einheit war sehr schnell verbraucht.


Letzte Bearbeitung:26.11.2006 - 07:19:29