bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Der Rumpf

Ausgabe 21

Das Deck ist fast fertig ....

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Bild 109

Das Deck ist heute im Heck sowie im Mittelteil fertig geworden.
Allerdings war eine ganze Menge Schleifarbeit notwendig, um die Höhenunterschiede der Leisten zu den Sperrholzplatten auszugleichen.

Auch das Positionieren des Heckteils erforderte große Aufmerksam- und Genauigkeit .

Mit dem Endergebnis bin ich jedoch recht zufrieden :D


Die Vollendung des Mitteldecks

Im ersten Schritt wurden die beiden Teile 64 erst einmal an den in Bild 110 markierten Stellen ungefähr 1/10 mm abgeschliffen, da sie wieder überstanden.
Dafür ist ein Teil etwa 1 mm zu kurz, was aber nicht so die große Rolle spielt.

Diese beiden Platten wurden nun mit Sekundenkleber mit dem im Rumpf eingelegten Decksgerüst verklebt.

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Bild 110

Nachdem die Teile 64 fixiert waren, habe ich die Unterseite des Decks großzügig mit Stabilit eingestrichen.
Damit es nicht zu einem Verziehen des Decks in der Trocknungsphase des Stabilits kommen konnte, sollte das Deck im eingebauten Zustand trocknen. Um zu verhindern, dass dabei das Stabilit das Deck mit dem Rumpf verklebt habe ich an allen Berührungspunkten Alufolie befestigt (Bild 111). Und es zeigte sich im Nachhinein, dass diese Maßnahme sehr sinnvoll war.

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Bild 111

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Bild 112

Während des Trocknens habe ich das deck beschwert, um die Wölbung sicher zu gewährleisten. (Bild 112)


Das Heckteil - mit korrekt geformten (??) Teil 66

Im nächsten Schritt ging es an das Heckteil Nr. 63.

Zunächst muss ich darauf hinweisen, dass es bei Vielen passiert ist, dass das Teil 66 die gleiche Größe wie Teil 63 hat. Das ist falsch. Wie aus der Bauanleitung zu erkenne ist, sollte Teil 66 ein Halbrund sein. Hier ist was falsch verpackt worden.

Mein Teil 66 hat die richtige Form. Da aber einige Modellbauer, die vielleicht über etwas geringere Erfahrungen in dieser Materie verfügen schon Sorgen hatten, wie sie dieses Problem bewältigen, werde ich im nächsten Abschnitt erläutern, wie ich vorgegangen wäre, wenn das teil 66 bei mir die falsche Form gehabt hätte.

Zunächst geht es aber darum, die Überstände hinten am Heck zu entfernen und den letzten Spant gut zu schleifen und danach das Teil 63 richtig zu positionieren. Ich verlasse mich nun nicht mehr nur auf die Mittellinie sondern passe die Position dem zukünftigen Leistenverlauf im Bereich der Zitadelle an. Diese Vorgehensweise hatte ich schon kurz in der letzten Ausgabe gezeigt, aber nun etwas detaillierter

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Bild 113

Zunächst wurden zwei Leisten der Hecklinie folgen provisorisch mit Kreppband fixiert. (Bild 113).
Dabei ist zu beachten, dass diese Leisten möglichst weit oben – als dicht am Deck positioniert werden.

Danach wurden das hintere Decksgerüst sowie das Teil 63 ausgerichtet.

Bild 114 zeigt das mit Alufolie geschützte hintere Decksteil sowie das Teil 63 nach der Ausrichtung und Verklebung von Teil 63.

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Bild 114

Den Abschluss dieser Phase bildet die Montage von Teil 66.
Bild 115 zeigt, dass dieses Teil etwas über den hinteren Teil von Teil 63 hinausragt. Was nun richtig ist, weiß ich nicht. Das wird sich erst mit dem Formteil des Hecks zeigen. Daher habe ich erstmal nichts gemacht, um später nicht unnötige Probleme  zu bekommen.

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Bild 115


Das Heckteil - mit falschem Teil 66

Es scheint - wie gesagt - ein Packer-Problem bei der Ausgabe 21 aufgetreten zu sein. Viele haben das Teil 63 (also das Decksteil) 2x bekommen. Dafür kein Teil 66 (also die Decksstütze).

Das ist nun kein Beinbruch und sollte von jedem, der es bis zur Ausgabe 21 geschafft hat zu meistern sein.

Dennoch erläutere ich hier mal, wie ich vorgegangen wäre.

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Bild 116

Bis einschließlich der in Bild 114 dargestellten Vorgehensweise bleibt es gleich, da Teil 63 ja korrekt ist.
Nachdem der Leim da gut abgebunden ist, wird die Strecke A vom letzten Spant (Außenseite)bis zum Scheitelpunkt von Teil 63 gemessen. (Bild 116)

Und nun kommt Mathematik:

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Bild 117

A = gemessene Länge (Bild 116)
C = Gesamtlänge vom angeblichen Teil 66
B = der Bereich (gelblich), der zu entfernen ist:

also B = C – A

Aber ich würde etwas weniger B abschneiden (so 2/10 mm) – Sicher ist sicher.

Nachdem diese „Hürde“ geschafft ist, kann man wie oben beschrieben weitermachen.


Und wieder Schleifen !!!!

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Bild 118

Den Abschluss der heutigen Decksarbeiten bildete eine erneute Schleiforgie. Also ich könnte mir da so manche Alternative vorstellen, wie das Deck seitems Amati hätte gemacht werden können ....

Naja .... Schleifen trainiert auch die Muskeln .... :D

An dieser Stelle möchte ich auch auf eine neue Rubrik hier hinweisen. Ich nenne sie “My Way“

Da beschreibe ich kleinere und größere Ergänzungen und Verfeinerungen an der Bismarck, die so nicht von Amati vorgesehen sind.

Der erste Beitrag befasst sich mit der Erstellung und dem Einbau eines Tandem-Innenkiels aus Aluminium zur Stabilisierung des Rumpfes.

Einfach mal vorbei schauen :D

Hier geht es zum Bericht

Noch frohes Kleben !


Letzte Bearbeitung:27.01.2007 - 21:19:44