bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten

Ausgabe 25

Bild 148

Es beginnt mit einigen Fallen!

Diesmal beginnen die Aufbauten.
Und gestartet wird mit dem hinteren Teil der Aufbauten.

Die erste Falle droht schon sehr schnell.
Bild 149 zeigt eine viel zu stark ausgeprägte Schräge, die entstehen würde, wenn man die beiden Mittelholme an den Schnittkanten zusammenkleben würde.

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Bild 149

Sicher, das Deck hat eine leichte Wölbung, aber auf der recht kurzen Stecke ist die minimal. Daher habe ich erstmal eine „Helling“ für die Aufbauten erstellt.

Dazu wurde eine Linie gezogen an der ich kleine Klötzchen klebte (aus Reststücken der Ausgabe – wichtig, damit es keine Materialstärkenunterschiede gibt).

Im Folgenden wurden die Mittelholme an die Klötzchen gestellt und von der Gegenseite wurden weitere Klötzchen geklebt.

Bild 150 zeigt das Beschriebene mit provisorisch gelegten Teilen.

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Bild 150

Die nächste Falle droht  bei den Teilen 85/86 und Mittelholm 79 (Bild 151).

Hier musste ich schleifen, damit alle Teile bündig zusammen gefügt werden konnten.

Teil 86 ist später eine Wand eines Durchganges und sollte plan sein.

Der Holm 79 ragte bei mir einige Zehntel hinaus, außerdem war er zu hoch, da die Einkerbung geringer war, als die Materialstärke von Teil 85.

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Bild 151

Auf dem Bild 151 ist recht deutlich zu erkennen, dass es bei den Teilen massliche Probleme gab. Diese sollte unbedingt beseitigt werden.

Nachdem nun die Teile beschliffen und die Mittelholme in der Fixierung waren wurden die Holme wie in Bild 152 gezeigt miteinander verklebt.

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Bild 152

Im Anschluss daran wurden die Teile 75/86 und 79 verbunden. Um möglichst rechtwinklig zu bleiben habe ich wieder meine Winkel zu Hilfe genommen (Bild 153)

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Bild 153

Ein ähnliches Problem wie oben beschrieben tauchte bei dem halbrunden Teil 82 auf – wo später der Turm Cäsar drauf sitzen wird. Auch hier entsprach die Materialstärke nicht der Auslassung des Holmes. Also wurde diese Auslassung ebenfalls geschliffen(Bild 154).

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Bild 154

Danach wurde unter Zuhilfenahme von Winkeln das Teil 82 mit dem Holm verklebt. Bild 155 zeigt dieses. Desweiteren kann man erkennen, dass ich wieder zwei Abfallstückchen benutzt habe um eine Anlagefläche bei den Holmen zu haben. Denn durch die Versteifungen(Teile 80/81) wäre eine exakte Winkelmessung nicht möglich gewesen. Das ist auch der Grund, dass man die Abfallstückchen aus der aktuellen Ausgabe benutzen sollte, damit es nicht zu einer Winkelverschiebung durch unterschiedliche Materialstärken kommt.

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Bild 155


Die Querholme und Stützblöcke

Bilder 156 und 157 zeigen die entsprechenden Vorgehensweisen bei den Querholmen.

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Bild 156


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Bild 157

Wobei ich im Mittelteil von Holm 83 einen deutlichen Absatz hatte. Ich habe diesen dann auf die Höhe der Mittelholme heruntergefeilt.


Ob der Absatz schlimm bzw. mein Feilen falsch war, kann ich leider nicht sagen.

Wirklich aufpassen muss man mit den kleinen Blöcken 87/88. Hier steht in der Anleitung leider nicht beschrieben, wie der Winkel sein sollte und sie haben in den Aussparungen von Teil 82 auch Spiel. Auf Bild 158 habe ich eine rote Linie eingezeichnet wie der Verlauf m.E. sein sollte. Und zwar sollte der kleine Absatz nicht überdeckt werden!

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Bild 158

Bild 159 zeigt die Sollposition der Blöcke, damit sie nicht irgendwie mit der Aufbauten- bzw. Barbettenaußenwand kollidieren.

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Bild 159


Die „Lagerhelling“

Den Abschluss der heutigen Arbeiten bildete die Erstellung einer „Lagerhelling“ (Bild 160)

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Bild 160

Da das ganze Gerüst noch ziemlich „labberig“ ist, wurden alle Teile wie bei der Helling oben beschrieben fixiert.

Um ein „Aufbäumen“ der Mittelholme zu verhindern, wurde das Gestell durch Schrauben und Kotflügelscheiben gesichert.
Ich habe ich seitlich des Gerüstes wieder Abfallstückchen als Auflageflächen für die Kotflügelscheiben geklebt
(zu erkennen in Bild 160 ganz links unter der Kotflügelscheibe).

So gesichert erwartet das Ganze nun nächste Woche seine Fortsetzung.


Bis dahin wünsche ich frohes Kleben ....


Letzte Bearbeitung:22.02.2007 - 20:23:23