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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten

Ausgabe 29

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Bild 191

Die vorderen Aufbauten ...

Die Teile meiner heutigen Ausgabe passen alle relativ gut, jedoch war die ganze Platte etwas gebogen, was insbesondere bei Teil 123 problematisch hätte werden können.

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Bild 192

Wie gesagt war das Verbauen der Teile nicht besonders aufwändig, allerdings musste man die Gesamtstruktur sehr exakt auf dem Deck ausrichten, was dann auch der Hauptaufwand war.

Zunächst habe ich mit einem 15 x 2 mm Aluprofil eine Mittellinie auf dem Deck gezogen.

Das es ein so dünnes Aluprofil ist, begründet sich darin, dass das Deck ja gebogen ist und das Profil der Biegung folgen muss. Dabei zeigte sich zum Glück auch, dass alles ganz exakt mittig ist bei mir.

Im Anschluss daran habe ich die in der Anleitung angegebene Querlinie im Abstand von 30cm gezogen
(Bild 192)


Struktur A ...

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Bild 193

Es folgte die Montage von Teil 122.
Es muss unbedingt (!!!) darauf geachtet werden, dass die Teile 122 / 121 absolut im rechten Winkel zueinander fixiert werden!

Ich habe dazu während der Trocknungsphase 2 Winkel benutzt, die auf Teilen aus der heutigen Ausgabe liegen (Bild 193 zeigt eins dieser Teile ganz rechts unter dem Winkel).

Nur so kann gewährleistet werden, dass Teil 122 wirklich im rechten Winkel ist.

Das Ganze muss nun natürlich gut durchtrocknen.


Struktur B ...

Währenddessen habe ich mir eine Ausrichtungshilfe für die Teile 124 / 123 gebaut. Bild 194 zeigt dies bei ihrer Erstellung. Zuerst wurden Fixierungen (aus Reststücken)  für die Bodenplatte 124 verklebt.

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Bild 194

Danach wurde Teil 123 provisorisch eingesetzt. Dabei zeigte sich, dass dieses Teile etwas verzogen war.

Nach dem vorsichtigen(!!) Zurechtbiegen des Teils wurde mittels der Winkel die richtigen Positionen für die Stützklötzchen (in Bild 195 weiter unten zu sehen) ermittelt.

Teile 123 / 124 waren nun so ausgerichtet, dass sie miteinander verklebt werden konnten.

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Bild 195


Ausrichten der Strukturen ...

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Bild 196

Um die Biegung des Decks zu berücksichtigen sollte die Montage der meisten restlichen Teile auf dem Deck stattfinden.
Dazu müssen die Teile sehr exakt ausgerichtet werden. Bild 196 zeigt, dass ich zunächst bei Struktur A ermittelt habe, welche Distanz zwischen dem breiten Absatz und der Barbettenrundung bestand. Bei mir waren das 6,5 cm bezogen auf den Radius der Barbette.

Dementsprechend habe ich eine Hilfslinie bei 36,5 cm gezogen. Auf die Unterseite der Struktur A wurden zwei kleine Streifen Doppelklebeband geklebt um diese Struktur provisorisch zu fixieren.

Danach wurde die Struktur auf dem Deck ausgerichtet.
Dabei sollte man sich viel Zeit lassen und sehr genau arbeitet.
Um das Ganze für die Montagephase stabil zu fixieren habe ich wie auf Bild 197 gezeigt vier 2mm Bohrungen gesetzt und die Struktur A mit 2mm-Stiften fixiert.

Die Alufolie dient dazu, dass man später die restlichen Teile kleben kann, ohne dass Deck und Struktur miteinander verkleben.

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Bild 197

Im Anschluss habe ich Hilfslinien für die Struktur B gezogen, diese ebenfalls wie oben beschrieben mit Stiften fixiert und mit Alufolie unterlegt. Nun wurden die Teile 122/123 sowie die Teile 125/126 miteinander verklebt und mittels einer Klammer fixiert. Die gezeigte Alufolie verhindert wieder das Verkleben mit dem Deck. Diese Phase ist auf Bild 198 zu sehen.

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Bild 198


Wände und Stützbalken ...

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Bild 199

Das verleimen der Wände und Stützbalken war dann recht schnell geschehen, da die Teile bei mir sehr gut passten (vielleicht teilweise etwas zuviel Spiel) gab es da keine Probleme.

Bild 199 zeigt die heutig erstellte  Gesamtstruktur auf dem Deck fixiert.

Ich habe die Struktur danach nicht auf meiner Lagerhelling befestigt, sondern durch die Stifte fixiert auf dem Deck belassen.
Denn da ist die Struktur m.E. besser aufgehoben und behält ihre leicht gebogene Form.

Das war es denn auch schon wieder.

Bis zur nächsten Woche wünsche ich frohes Kleben ...


Letzte Bearbeitung:24.03.2007 - 14:05:31