bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten

Ausgabe 32

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Bild 225

Wenige Teile ... dennoch genug zu tun ...

Ich musste etwas schmunzeln, als ich das „Plättchen“ der heutigen Ausgabe in Händen hielt.
Aber so zwei Stunden Beschäftigung hat es dann doch gebracht (plus natürlich Baubericht ;)

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Bild 226

Zunächst ging es an die geborgene Rückwand. Um diese wirklich gerade zu verleimen habe ich eine Hilfslinie gezogen und zwar genau auf die Aussparung bezogen (Bild 226).

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Bild 227

Diese Linie wurde auf Vorder- und Rückseite angebracht (Auf der Vorderseite für Kontrollzwecke).
Danach wurden beide Seiten mit einem Gehrungsschliff versehen (Bild 227).

Die Anleitung spricht von „abrunden“. M.E. ist diese Bezeichnung äußerst irreführend. Gerade für Anfänger. „schräg schleifen/feilen“ wäre da besser.

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Bild 228

Nun kam die pikante Aufgabe, das Teil an das Deck zu bekommen. Bild 228 zeigt, wie ich die Rückwand während des Trocknens (ich habe natürlich Sekundenkleber verwendet) mit dem Deck fixiert wurde.

Die beiden Holzleisten wurden durch die Klammern gegen die Rückwand gedrückt und die drückte sich dann an die Rundung des Decks.

Die Hilfslinie auf der Rückseite verhindertem, dass die Rückwand schräg verklebt wurde.

Sie war gerade so eben oberhalb des Decks erkennbar – und zwar Back- wie Steuerbord (Bild 228 Detailausschnitt rechts unten)


Die Wände

Nun ging es an die Seitenwände.
Als Erstes wurde die Stirnwand des Holms 122 exakt an die Stirnseite der Bodenplatte 146 angepasst. Die beiden Teile müssen plan sein, da die Platte 158 dort aufliegt.

Zunächst hatte ich mich an die Anleitung gehalten, hatte aber dann Probleme mit der Vorderseite (Teil 158). Ich hätte die Rundung im vorderen Bereich nicht richtig hinbekommen. Daher habe ich die Seitenwände wieder entfernt und zunächst die Vorderplatte 158 fixiert (Bild 229). Bei mir ist diese Platte etwas kürzer als die Seitenwände (kann man auf Bild 233 gut erkennen).

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Bild 229

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Bild 230

Für die Fixierung der Vorderseite habe ich wieder Sekundenkleber verwendet und über einen „Keil“ wie in Bild 230 gezeigt dafür gesorgt, dass die Platte der Rundung folgt. Bei der Höhe habe ich mich an der Oberseite des Holms 122 orientiert, daher ist die Platte im unteren Bereich etwas zu kurz.

Erst nachdem Teil 158 absolut fest war, habe ich mit den Seitenwänden weitergemacht (Das Gehrungsschleifen nicht vergessen!!). Das Ganze habe ich dann erstmal schon trocknen lassen und mit den Schrägen weiter gemacht ....


Etwas Schräges ....

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Bild 231

Das Verschließen der Schrägen war dann völlig unproblematisch.
Auch hier habe ich die „Platten“ mit Gehrungsschliffen versehen, damit sie sich den übrigen Seitenwänden gut anpassen.
Sie waren etwas zu schmal – nicht viel, aber es bildete sich doch ein Spalt.
Daher habe ich die Spalten dann vor dem Schleifen mit Sekundenkleber gefüllt, etwas gewartet und dann geschliffen. Der Kleber darf noch nicht trocken sein. Denn er bindet dann den Schleifstaub und der Spalt schließt sich damit selber.
Auf Bild 231 kann man bei der rechten Schräge gut erkennen, wie sich das Kleber-Schleifstaub-Gemisch den Spalt verschlossen hat. Dieses Verfahren hatte sich schon beim Rumpf bewährt.


Abschlussarbeiten

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Bild 232

Zum Schluss wurde noch die Dachplatte 161 auf die vordere Struktur geklebt und der ganze Block vorgeschliffen (Bilder 232 und 233).

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Bild 233

Bevor die Grundierung drauf kommt, wird allerdings noch so manches Schleifen erforderlich sein.


Das war es dann auch schon wieder ...

Ich wünsche jedenfalls frohes Kleben!


Letzte Bearbeitung:14.04.2007 - 12:22:23