bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Der Rumpf - Teil 2

Ausgabe 40

040040_303.jpg

Bild 303

Der Endspurt der Zweitbeplankung beginnt

Die heutige Ausgabe versprach keine Besonderheiten. Die Zweitbeplankung ging weiter. Die Vorschau auf nächste Woche zeigte, dass auch da wieder Beplanken angesagt ist. Es ist also an der Zeit sich sich über die weitere Vorgehensweise Gedanken zu machen:

Aufgabenstellungen:
1. Der Kielbereich Richtung Wellenhose soll prägnant ausgebildet sein
2. Der Kielboden soll in den entsprechenden Bereichen absolut plan sein

Punkt 2 werde ich nächste Woche erledigen, aber heute schon entsprechend vorbereiten, indem ich nur die Bereiche beplanke, die Rundungen - seien sie auch noch so gering – aufweisen.

Zunächst habe ich einen Vorschlag aus einem Forum aufgegriffen, der eigentlich sehr vernünftig erschien:

Die Abfallstücke der ersten Ausgaben mit den Bodenplatten als Schablonen zu verwenden.
Jedoch zeigte sich schnell, dass durch die mehrschichtige Beplankung Rundungen entstanden waren, die von dieser Schablone überdeckt würden.
Daher habe ich auf der Erstbeplankung geprüft, wo wirklich plane Fläche sind und diese Stellen dann entsprechend nicht beplankt.
Dieses Ergebnis war dann auch für die Lösung der ersten Aufgabe wichtig, da dadurch die Länge des „geraden Kielteils“ vorgegeben ist:

30 cm von der Wellenhose entfernt beginnt die plane Ebene des Bodens (zumindest bei meinem Rumpf !!!)

Vom Bug aus beginnt dieser Bereich bei etwa 22,5 cm.

Ich betone es noch einmal:
So ist es bei meinem Rumpf !!!!


Beplankung der nächsten 3 Reihen und des Bugs

040040_304.jpg
Bild 304

Zunächst habe ich ausgehend vom Endzustand letzter Woche 3 weitere Reihensowie den den Bugbereich vollständig
(auf einer Länge von den genannten 22,5 cm) beplankt (Bild 304).

Ärgerlich war, dass die Leisten etwas dicker als bei der letzten Ausgabe waren. Zum einen ergab das eine sichtbare Stoßkante zum anderen waren diese Leisten weit weniger biegefreundlich.


Der Heckkiel

Die Kielplatte entstand aus einem 30 cm langen und 9mm breiten Stück Flugzeugsperrholz von 1 mm Stärke.

Allerdings empfehle ich im Nachhinein betrachtet eher 10mm Breite.

Bild 305 zeigt diese Kielplatte sowie die Markierung an ihrem Ende, bei der ich die Beplankung enden lasse. Diese Platte ist absolut gerade und schließt mit dem Kielunterteil der Wellenhose sauber ab.

040040_305.jpg
Bild 305

Auf Bild 306 sind zwei weitere Füllstücke zu sehen, mit denen ich einen harmonischen Übergang des Rumpfes zum Kiel gewährleisten will.

Beide Stücke sind wieder aus 2mm Balsaholz.

040040_306.jpg
Bild 306
040040_307.jpg
Bild 307

Im Anschluss wurde der Bereich dann mit Leisten beplankt (Bild 307).


Das Ergebnis des ersten Schleifens

Nun kam das erste große Schleifen. Gerade meine in Eigenregie angefertigten Füllstücke waren natürlich für mich sehr spannend, ob sie nun auch ihren Zweck – der glaubhaften Linienführung des Rumpfes – erfüllten.

Ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Ergebnis und denke, dass das in die Richtige Richtung geht.

Die Bilder 308 bis 311 zeigen das Ergebnis und jeder kann es für sich beurteilen.

040040_308.jpg
Bild 308

040040_309.jpg
Bild 309

040040_310.jpg
Bild 310

040040_311.jpg
Bild 311

Noch ein Hinweis.
Im Bereich der Wellenhose, wo ich - gut erkennbar - die Veränderungen vorgenommen habe ist eine Stoßstelle zur Rumpfkontur erkennbar.
Das ist Absicht, da ich die Wellenhose in diesem Bereich ebenfalls noch spachteln muss. Dann erst ist die finale Kontur klar.

Das war es denn auch schon wieder.

Bis zur nächsten Woche wünsche ich wie immer

Frohes Kleben ....


Letzte Bearbeitung:07.06.2007 - 19:01:31