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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Komplettierung des Rumpfes

Ausgabe 47 - Kühlwassereinlässe

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Bild 366

Ein Minibericht

Der heutige Bericht fällt deutlich kleiner aus, da ich ja in den letzten Wochen schon „vorgearbeitet“ habe.
Wer allerdings alle Aktivitäten, die sich hinter den einzelnen Baustufen der Ausgabe 47 verbergen an einem Wochenende durchführen will, muss wohl Sonderschichten fahren.

Bei mir stand diesmal das Grundieren auf der Agenda sowie das anbringen der „Gitter“ für die Kühlwassereinlässe.
Ich hatte letzte Woche noch überlegt, ob ich diese in Eigenregie erstelle oder die Teile von Amati benutze.

Ich habe mich dann doch für Letzteres entschieden, da diese Teile zwar die Gitter nur stilisiert wiedergeben aber eine Scratchen dann doch ein zu hoher Aufwand wäre, dessen Erfolg auch nicht sicher wäre.
Aber das ist natürlich meine ganz eigene Entscheidung gewesen.

Zunächst wurde der komplette Rumpf mit Grundierer aus dem KFZ-Bereich versehen und gut trocknen gelassen.

Am nächsten Tag habe ich dann die Messingteile eingebaut.


Die Gitter der Kühlwassereinlässe

Die Passgenauigkeit dieser Teile ist prinzipiell ok.
Eher störend sind die Unregelmäßigkeiten bei den Öffnungen der Holzteile. Hier wird noch Nacharbeit erforderlich sein, wenn der Grundierer gut durchgetrocknet ist.

Ein paar Anregungen zum Anbringen der Ätzteile.
Ich habe sie vorsichtig mit einem Cutter aus der Platine herausgetrennt. Am besten nimmt man eine halbrunde Cutterklinge dafür. Danach wurden die Schnittkanten der Teile mit 400er Schleifpapier bearbeitet. Dazu habe ich die Teile mit einer Pinzette gehalten und vorsichtig geschliffen.

Genau wie das Heraustrennen ist dabei natürlich die Gefahr gegeben, dass die Teile einen kleinen Ausflug machen wollen.

Und das machen sie – mit Sicherheit!

Daher sollte die Arbeitsplatte möglichst sauber sein und die Arbeiten sollten möglichst weit vom Tischrand gemacht werden.

Das nächste Problem war dann, wie man die Teile am Besten zum Kleben positioniert. Dazu kann man einen Zahnstocher entweder mit etwas Teppichklebeband versehen oder mit Knetgummi. Da ich keine Knetgummi bei mir finden konnte (ich muss doch mal aufräumen – bin mir sicher welches zu haben) habe ich es mit dem Teppichklebeband durchgeführt, was prima klappte.

Vor dem Einsetzten habe ich mit einem Zahnstocher Sekundenkleber-Gel auf eine von Grundierer und Sprühspachtel befreite Stelle aufgetragen. Danach wurde das Messingteil dann in die entsprechende Öffnung gedrückt.

Anbei nun ein paar Bilder der heutigen Aktivitäten.

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Bild 367

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Bild 368

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Bild 369

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche ...
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer

frohes Kleben!


Letzte Bearbeitung:29.07.2007 - 09:41:31