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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 49

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Bild 379

Goldige Phasen

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Bild 380

Diese Woche war es dann mal richtig goldig :)
Die ersten größeren Ätzteile in Form der Seitenwand für den hinteren Aufbau wurden geliefert.
Um es vorweg zu sagen, die Teile sind ganz ok. Im Vorfeld gab es ja Vermutungen, dass es sich nur um gestanzte Teile handeln würde, aber es sind wirklich Ätzteile und die auch von recht guter Qualität. (Bild 380)

Es wird bessere geben, aber meckern wäre hier absolut unfair.

Besonders die feinen Lüftungsgitter gefallen mir und, dass auch an die Leitungen gedacht wurde – Super! Einige der Details erscheinen mir etwas „verschwommen“ aber ok, damit kann man durchaus leben.


Vorbereitung der Holzstruktur

Gestartet wurde jedoch erstmal mit dem Egalisieren der Außenwände und Kunststoffteile der Redouten der hinteren Aufbautenstruktur.
Die Übergänge wurden zunächst geschliffen, wobei man darauf achten muss, dass der in Bild 381 gezeigte Bereich rechtwinklig bleiben muss.

Um das zu erreichen habe ich immer wieder mit dem Winkel kontrolliert.

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Bild 381

Der nächste Schritt war dann das Auffüllen (Bild 382) mit Spachtelmasse – ich habe Tamiya Putty verwendet. Das Ganze habe ich erstmal fest werden lassen. Wobei ich relativ viel von der Spachtelmasse genommen habe, so dass der Trocknungsprozess sicher noch eine ganze Weile dauern wird.

So werde ich dann das letzte Loch wohl erst nächste Woche bohren können, da ich nicht zu früh schleifen will.

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Bild 382


Die Markierung für den „Knick“

Hier heißt es vorsichtig sein !!!!
Gemäß der Anleitung habe ich die Markierung für den Knick mittels eines Geodreiecks eingezeichnet. Das Geordreieck gewährleistet, dass der Strich auch wirklich im rechten Winkel ist – sonst gibt es eine schiefe Ecke
(Bild 383).

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Bild 383

In der Anleitung heißt es nun, dass man sich an dem Teil 98 orientieren soll. Das mag durchaus bei Vielen passen. Allerdings ist ja durchaus bekannt, dass gewisse Toleranzen bisher festgestellt wurden.

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Bild 384

Auch durch eigenes Verschulden kann die Position des Teils 98 nicht 100%tig richtig sein. Daher habe ich mich an dem Knick des Decks (Bild 384 – grüner Pfeil).

Auf der anderen Seite habe ich mich am Sprung beim Übergang zur Redoute orientiert (Bild 385 – grüner Pfeil).

Gerade da würde sich eine Verschiebung hässlich bemerkbar machen.

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Bild 385

Bei diesem Positionieren stellte ich dann fest, dass die Markierung für den späteren Knick in die Redoutenrundung falsch wäre (Bild 385 – roter Pfeil).


Da muss man gegebenenfalls später etwas improvisieren und diesen Knick dann der eigenen Situation anpassen.


Bohrungen für die Bullaugen

Dieser Schritt ist nur für die möglich, die ein Standmodell bauen wollen! Andernfalls müssen die Öffnungen entsprechend abgedichtet werden.

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Bild 386

Ich habe nach dem oben geschilderten Positionieren die Bullaugen auf die Holzstruktur übertragen und dann 3mm Bohrungen gesetzt.

Allerdings war dann bei der Kontrolle je nach Blickwinkel immer noch was vom Holz zu sehen.

Um das nun zu vermeiden habe ich die Löcher deutlich vergrößert (Bild 386), so dass man nun nicht mehr vom Holz sehen kann, egal wie man schaut (Bild 387).

Die Stabilität ist m.E. trotz der großen Löcher gut gegeben.

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Bild 387


Aufsetzten der Ätzteile

Nach diesen Vorbereitungen ging es nun daran, die kleinen Ätzteile auf die Seitenwand zu kleben.

Ich verwende dazu einen Zahnstocher und als Kleber Pattex „Blitzkleber“ Gel.

Damit bin ich schon die ganze Zeit hervorragend zurecht gekommen.

Zunächst habe ich das erforderliche Teil abgetrennt
(Daran denken, dass die sich Dinger gerne selbstständig machen). Dann wurde mit dem Zahnstocher etwas Gel auf die entsprechende Stelle auf der Seitenwand aufgebracht und das Teilchen darauf positioniert.

Da das Gel etwas braucht, bis es feste wird, hat man genügend Zeit zum Positionieren.

Eine Veränderung habe ich dann doch eingebracht. Und zwar bei der Türe (Teil 245).

Da habe ich mit einem Kugelkopffräser ein Loch in die Wand gebohrt (Bild 388 oberer blauer Pfeil) das deckungsgleich mit dem Loch der positionierten Türe ist (Bild 388 unterer blauer Pfeil).

Ich fand das irgendwie schöner.

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Bild 388

Ich habe übrigens nicht alle Teile der heutigen Ausgabe verbaut. Die Teile 248, 252 sowie die Teile 254-256 habe ich erstmal außen vor gelassen.

Teile 254 – 256 und 248 sind diese Regenabweiser. Durch die eventuellen späteren Arbeiten könnten die abbrechen und von daher werden diese Teile erst montiert, wenn die Struktur soweit fertig ist.
Teil 252 ist eine Luke in dem Bereich der Redoute – also ein Bereich, wo die Außenwand noch gebogen wird. bei diesem Biegen könnte sich das Teil lösen und in den Tiefen des Teppichbodens entschwinden.

So, das war es dann auch mal wieder für heute.

Bis zum nächsten mal – genau ! - wünsche ich wieder frohes Kleben :)


Letzte Bearbeitung:11.08.2007 - 13:48:44