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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Komplettierung des Rumpfes

Ausgabe 54 - Die Bullaugen

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Bild 413

Die Bullaugen

Wie schon gerüchtweise seit Längerem vorhergesagt, waren in dieser Ausgabe neben der unter „ Aufbauten – Teil 2“ beschriebenen Aktion mit der Ecke diesmal auch die Bullaugen im Rumpf an der Reihe.

Seinerzeit hatte ich ja aufgrund der missverständlichen Aussage in der Bauanleitung den Bereich der Zitadelle in Eigenregie beplankt. Daher fehlten bei mir natürlich die dann doch von Amati gelieferten Bullaugen. Dieser Umstand erleichterte es mir heute nicht gerade, was das Positionieren der Schablonen angeht.

Als erste Orientierung dienten mir dann die nicht verbauten Bullaugenteile, die ich sowohl im Bugbereich (Bild 414) wie auch im Heckbereich mittels Tesastreifen fixierte und die Position der ersten und letzten Löcher auf den Rumpf übertrug.

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Bild 414

(Hinweis zu Bild 414 – diese Aufnahme entstand NACH dem Bohren! - also nicht wundern, dass da schon die Bullaugen zu sehen sind).

Im zweiten Schritt habe ich die Schablonen etwas anders geschnitten. Und zwar entlang der Linien, die sich an den Mittelpunkten der Bullaugen orientieren.

Ich musste natürlich auch die horizontale Positionen so eintragen, dass ich sie auf den Rumpf übertragen konnte. Die Bilder 415 und 416 zeigen dies im Bug-(415) sowie im Heckbereich(416).

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Bild 415

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Bild 416


Das Bohren

Wie in der Anleitung empfohlen bin ich in drei Schritten vorgegangen. Erst mit einem 1mm, dann mit einem 1,5mm und zum Schluss mit einem 2mm Bohrer.

Verwendet habe ich jeweils eine leichte Proxxon Micromot 50/E und 5000 Umdrehungen.
Dieses Gerät lässt sich sehr leicht führen – fast wie ein Stift.

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Bild 417

Nachdem nun die ersten Löcher gebohrt waren, wurden sie vor dem zweiten Bohrgang mit Tesastreifen abgeklebt (Bild 417). Dies soll verhindern, dass die Grundierung an den Ränder abplatzt.

Danach wurden die Löcher dann entsprechend auf 1,5mm sowie abschließend auf 2mm vergrößert.

Das Problem dabei ist, dass man schnell eine „Welligkeit“ bei der vertikalen Position der Bullaugen bekommen kann. Aber so einigermaßen habe ich das hinbekommen.

Zum Abschluss bin ich noch mit etwas Schleifmittel über die Bullaugen gegangen.

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Bild 418

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Bild 419

Auf den Bildern 418 und 419 sieht das Ergebnis meiner Bohrereien. Die Welligkeit wirkt auf Bild 419 deutlich stärker als es zum Glück in Wirklichkeit aussieht.

So, das war es dann nun für diese Woche ...
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer
Frohes Kleben – bzw. Bohren :-)


Letzte Bearbeitung:15.09.2007 - 11:24:05