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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 59

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Bild 448

Artilleriestand

Heute war es etwas kniffelig. Es galt den Artillerieleitstand mit den Messingplatten zu verkleiden, sowie die Relings der Flakleitstände zu biegen und anzubringen.

Zunächst habe ich an der Holzstruktur des Artillerieleitstand die Bereiche angefräßt, wo sich die Öffnungen befinden. Denn beim späteren Lackieren würde der Lack auf das Holz gelangen und die Öffnungen wären „geschlossen“.
Um das zu vermeiden, habe ich sehr vorsichtig die Stirnflächen bearbeitet.
Bild 449 zeigt die bearbeitete Holzstruktur. Der grüne Pfeil zeigt die Einfräsung einer Seite.
Da im Bereich der stärkeren Rundung keine Öffnung nach der Fixierung des Teils 414-N zu sehen sein wird, ist die Einfräsung vorne nicht nötig.

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Bild 449

Im nächsten Schritt wurde die Platte 411 gemäß der Anleitung geborgen und mit der Holzstruktur verklebt.
Nachdem dieses gut getrocknet war, habe ich wie in Bild 450 dargestellt, die hinteren Ecken (rote Pfeile) separat geklebt und diese mittels einer Klammer an die Struktur gepresst.

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Bild 450

Im Anschluss daran wurde die Rückwand (412-N) fixiert und mit den entsprechenden Teilen (von der kleinen Platine) bestückt.
Interessant war dann das Biegen der Türe im vorderen Bereich des Leitstandes. Ein Biegen der Türe (414-N) war ohne Hilfsmittel schwierig. Und ohne Biegung sieht es nicht gut aus, da die Seiten der Türe sonst deutlich sichtbar abstehen.

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Bild 451

Ich hatte mir vor ein paar Monaten bei Burkhard Masch Kleinserien www.wkj61eqb.homepage.t-online.de bzw. seine Shopadresse bei modellmarine.de (https://shop.modellmarine.de/ unter Werkzeuge) eine Vorrichtung gekauft, die für das Biegen von Ätzteilen gedacht ist. (Bild 451 zeigt diese Vorrichtung).
Sie kostet zwar Euro 23,00, aber als „Nichtmetaller“ kann man es dafür nicht selber machen.

Damit ließ sich die Türe wunderbar biegen. Bild 452 zeigt die geborgene und fixierte Türe am Artillerieleitstand.

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Bild 452


Relings der Flakleitstände

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Bild 453

Das Biegen und Anbringen der Relings war dann insofern etwas schwierig, als das man sehr vorsichtig sein muss, die Teile nicht zu verbiegen, was sehr schnell passiert. Auch das Fixieren an den Kunststoffteilen ist nicht ganz trivial. Ich bin wieder so vorgegangen, dass ich in Etappen die Relings verklebt habe und zwischendurch immer wieder pausierte, damit der Kleber trocknet. Ob ich die Stoßstellen dann später noch verlöte habe ich noch nicht entschieden. Bild 453 zeigt die beiden montierten Flakleitstände.

Nach dem Trocknen müssen eventuelle Dellen und Verbiegungen SEHR(!!) vorsichtig zurecht gebogen werden. Ganz perfekt ist es bei mir noch nicht, das hatte ich dann aber erst auf dem Foto gesehen.

Das war es denn auch schon wieder.

Nächsten Samstag liegen andere Aktivitäten an, so dass der Bericht dann wohl erst Montag erscheinen wird.

Bis dahin wie immer - frohes Kleben (und Biegen ;)



Letzte Bearbeitung:20.10.2007 - 13:21:38