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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 67

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Bild 499

Heute waren es ausschließlich Kunststoffteile, die geliefert wurden.
Im Gegensatz zu einer Reihe anderer Modellbauer, waren meine Teile jedoch nicht beschädigt.

Allerdings muss man die Qualität – gerade beim Bodenbelag der Brücke - als eher bescheiden bezeichnen. Die Struktur der Bodenbleche ist viel zu grob. Naja – damit werde ich leben müssen.

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Bild 500

Aber als Erstes ein wichtiger Hinweis – gerade für die Kollegen, die noch nicht soweit sind:
Bei der Ausgabe 62 UNBEDINGT darauf achten, dass die Öffnungen bei den Relings ganz exakt mit der Decköffnung zwischen den Teilen 110 und 119 übereinstimmen. Da darf auch kein Millimeter Differenz sein(Bild 500 grüne Pfeile)

Bei mir war natürlich eine Differenz. Da war dann erstenmal feilen angesagt.
Und dabei kann natürlich durch Abrutschen eine Menge passieren. Nachdem die Brücke (Teil 494) nun passt, muss man noch darauf achten, dass sie plan in der Aussparung liegt (Bild 501 roter Pfeil)

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Bild 501


Der Hilfs-Flakleitstand

Weiter ging es mit dem Hilfs-Flakleitstand. Bei Teil 493 müssen zunächst die beiden Gussansätze (Bild 502 rote Kreise) sauber entfernt werden, damit das Teil an die Messingwände passt. Natürlich sollte man nicht vergessen auch diverse Grate zu entfernen.

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Bild 502

Vor der Montage habe ich die Öffnungen und die Rückseiten der Messingwände in diesem Bereich von innen mit einem mittelgrau gestrichen.(Bild 503 rote Pfeile)
Denn später wird das gegebenenfalls zu schwierig an diese Stellen mit einem Pinsel zu gelangen.

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Bild 503


Der Gefechtsmast

Begonnen wurde mit dem Planschleifen der beiden Hälften (489/490) Diese wurden dann mit Plastikkleber verbunden.

Ich habe mich dann entschieden, die Kabine von Innen mit einem mittelgrau zu streichen. Des weiteren habe ich aus einer 1mm Styreneplatte einen Boden erstellt, der dunkelgrau gestrichen und mit Seidenmatt-Klarlack besprüht wurde. (Bild 504)
Der Aufwand ist eigentlich nicht nötig, jedoch habe ich festgestellt, dass je nach Blickwinkel zu erkennen ist, dass sich da ein Boden in der Kabine befindet.

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Bild 504

Dieser Effekt kommt durch den seichten Glanz des Klarlackes noch besser zur Geltung. Aber wie gesagt – das muss man nicht.

Im Anschluss wurde die Frontseite verklebt. Das gesamte Teil muss nun gründlich geschliffen werden, damit es wirklich wie eine Einheit wirkt (Bild 505).

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Bild 505

So, und das war es denn auch schon wieder für diese Woche.

Bbis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer
frohes Kleben!


Letzte Bearbeitung:15.12.2007 - 11:18:45