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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 85 bis 87

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Bild 581

Ausgabe 85 bis 87

Ausgabe 87

So, nachdem ich mich letztes Wochenende um mein ziemlich demoliertes Auto kümmern musste, hatte ich leider keine Gelegenheit mich mit der Bismarck zu befassen. Da heute aber Feiertag ist, habe ich mir mal Zeit genommen, das Versäumte nachzuholen und fleißig zu basteln.

Das Verarbeiten der Ausgaben 85 / 86 erforderte allerdings dann doch ungewöhnlich viel Zeit. Zunächst habe ich die Rückwand der Struktur mit Styrenestreifen beklebt, da der Abstand des Decks zur Wand doch gut 0,5 mm betrug. Der Anleitung folgend wurden die Löcher versetzt bzw. erweitert und zusätzlich geschwärzt. Bild 582 zeigt diese Phase.

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Bild 582

Danach wurden nach und nach die Wände entsprechend verklebt. Für die Rundungen der Teile 814/815 benutze ich eine Zange mit runden Backen. Die Rundungen wurden etwas stärker ausgeführt, und danach durch vorsichtiges Drücken auf die richtige Form gebracht Bild 583

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Bild 583

Die Bereich mit den Öffnungen der Teile 814 / 815 sowie 820 wurden an der Holzstruktur wieder geschwärzt. Bild 584 zeigt das fast fertig verkleidete untere Mastdeck und Bild 585 die Rückseite diese Struktur.

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Bild 584

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Bild 585

Die Teile 818/819 sowie 816/817 wurden erst später verbaut. Ich möchte jedoch an dieser Stelle schon darauf hinweisen, dass hier wohl in der Anleitung Nummern vertauscht wurden! Also nicht irritieren lassen! (Bild 588 zeigt die richtige Bennennung)

Nun ging es an die Verkleidung des oberen Brückendecks. Zunächst wurden wieder entsprechend Löcher gebohrt und geschwärzt (Bild 586)

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Bild 586

Danach wurden die Seitenwände entsprechend verklebt. Auch hier musste ich teilweise wieder mit Styreneplatten unterfüttern. Im vorderen Bereich – dort wo das Teil 836 sowie sein Gegenstück auf der Backbordseite hinkommen – muss man einiges an Material von den Holmen entfernen, da diese sonst die Öffnungen vorne teilweise verschließen. Bild 587 zeigt die bearbeiteten und geschwärzten Bereiche auf der Steuerbordseite.

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Bild 587

Wie schon weiter oben erwähnt, wurden in der Anleitung wahrscheinlich Nummern vertauscht. Es betrifft die Teile 818 / 819 sowie 816 / 817. Bild 588 zeugt die korrekte Benennung. Eigentlich kann da nichts passieren, da die Teile gar nicht anders passen, aber es könnte dann doch den Ein oder Anderen verwirren.

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Bild 588

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Bild 589

Bild 589 zeigt die kompletten Struktur von der Rückseite her. Ich habe auch schon einige Teile verbaut, die wahrscheinlich erst bei der nächsten Ausgabe dran wären.

Jetzt ging es an den Aufzug.
Das war dann extrem kniffelig. Ich habe mich teilweise für „radikale“ Lösungen entschieden. Zunächst wurde wie in Bild 590 gezeigt, der Mittelsteg des Teils 842 - so wie durch die rote Linie markiert - geteilt.

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Bild 590

Erst danach ließ sich das Teil leicht korrekt positionieren. Auch Teil 844 habe ich so behandelt, welches sich dann ebenfalls gut positionieren ließ. Schwierig waren die Teile 845. Hierzu musste ich dann eine „Dritte Hand“ zu Hilfe nehmen. Außerdem setzte ich die Pinzette eines Schweizer Taschenmessers ein. Meine anderen Pinzetten waren einfach zu grob.

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Bild 591

Bild 591 zeigt eine Makro-Aufnahme des Aufzuges, während er an der „Dritten Hand“ befestigt ist.

So, das war es denn auch schon wieder. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer –
Frohes Kleben


Hangars und vorderer Leitstand

Zunächst habe ich mich an den vorderen Leitstand begeben. Die Bereiche, in denen die Öffnungen der Verkleidung 864 sind, wurden markiert und entsprechende Aussparungen in der Holzstruktur eingefügt, welche dann geschwärzt wurden.
Auch diese „Rinne“ und die obere Stirnseite wurden geschwärzt. Zuvor wurden die Seiten beschliffen, so dass sie möglichst im rechten Winkel zur Bodenplatte der Struktur sind. Diese Phase zeigt Bild 593.

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Bild 593

Nun wurden die Verkleidungen angebracht. Zunächst Teil 864. Ich habe mich beim Biegen an den Schrägen orientiert, das ging recht gut. Danach kam dann das Teil 866 an die Reihe. Da habe ich wohl nicht genug gebogen, denn bei der Fixierung von der Deckplatte 868 war doch ein sehr deutlicher Spalt zu 866 zu sehen.

Der Spalt betrug gut einen Millimeter. So habe ich mal flüssigen Spachtel (Mr. Surfacer 500 von Gunze Sanyo) eingesetzt, der mit einem Pinsel aufgetragen wird und sich später wohl sehr gut bearbeiten lassen soll.
Eins hat er jedenfalls schon gut gemacht – der Spalt ist geschlossen :)

Auf Bild 594 ist der Einsatzbereich des flüssigen Spachtels gut zu erkennen (Übergang Teile 868 zu 866 sowie an den Kanten von 868). Den unteren Teil musste ich mit Tamiya Putty machen, da der Abstand für Styreneplatten streckenweise zu schmal war aber viel zu groß für den Einsatz des flüssigen Spachtels.
Der untere Bereich sieht nun recht wüst aus. Ich hoffe, dass ich den auch gut angeglichen bekommen werde. Allerdings werde ich damit bestimmt eine Woche warten, bis alles richtig durchgetrocknet ist.

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Bild 594

Zum Abschluss der heutigen Arbeiten wurden die beiden Hangars erstellt (Bild 595)

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Bild 595

Die Montage der Teile aus der letzten Ausgabe hatte ich ja schon zum größten Teil letzte Woche erledigt.
Allerdings werde ich den Aufzug erstmal nicht wie in Baustufe 04 angegeben durchführen, um nicht später Problem beim Lackieren zu bekommen.

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche.
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer - Frohes Kleben

Noch ein Nachtrag zum Aufzug.
Einer meiner Leser riet dazu, den Rahmen während der Montage der Kleinteile in der Ätzplatte zu belassen, da das mehr Stabilität geben würde und man die "dritte Hand" dann nicht bräuchte. Ist sicher auch ein Weg. Besten Dank für den Hinweis!


Letzte Bearbeitung:17.05.2008 - 10:36:58