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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 114 bis 116

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Bild 688

Admiralsbrücke, Gefechtsmast und Leitern des Scheinwerferdecks

Ausgabe 114/115
Ausgabe 115/116

Die heutigen Aktivitäten erwiesen sich als äußerst “fummelig” und beanspruchten mehr als 3 Stunden. Außerdem galt es zu entscheiden, ob man sich an die Anleitung hält und die Admiralsbrücke sowie das Scheinwerferdeck wie in 114 angegeben schon an den Gefechtsmast klebt oder nicht.

Schon nach Erhalt der Ausgabe 115 war mir klar, dass es wenig Sinn machen würde, oben genannte Teile zu verkleben. Wenn man sich Bild 11 der Anleitung 115 anschaut fragt man sich, wie dort vernünftig Farbe hinkommen soll. Man konnte mit einem Pinsel “rumstochern” - sicher, aber so richtig gut würde das nicht aussehen und durch die Plattform aus Messing der heutigen Ausgabe fielen Mängel sofort und deutlich auf.

Ich habe mich zunächst an den Laufgang gemacht. Die Teile passten größtenteils recht gut und es kaum kaum Probleme. Die Knickstelle des Teils 1111 kann man Bild 703 entnehmen, wo dieses Teil in einer Etchmate eingespannt ist.

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Bild 703

Man muss nur darauf achten, dass die kleinen Knubbel auf der Seite sind, wo dann Teil 1112 fixiert wird. Es sind Führungen. Ich habe diese Knubbel in Bild 704 rot markiert.

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Bild 704

Der Rechteckrahmen des Teils 1111 wird wohl mit dem Laufgang abschließen, so dass ein kleiner Abstand der Reling des Laufganges zum Teil 1112 besteht. (Bild 705)

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Bild 705

Bild 706 zeigt dann den fertigen Laufgang, den ich noch nicht auf das Dach der Brücke kleben werde.

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Bild 706

Nach der Montage der Luken, bei denen ich wie üblich deren Öffnungen auch in den Mast bohrte, habe ich den Laufgang provisorisch aufgelegt, so wie es dann in Bild 707 gezeigt wird.

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Bild 707


Nun ging es an die Leitern

Da auch ein Fixieren der Leitern für mich vorerst nicht in Frage kommt, war deren Montage dann doch wirklich sehr schwierig.
Nach einigen Anläufen musste ich einsehen, dass der Hinweis der Anleitung Abschnitt 12, die Leitern direkt am Turm zusammen zu bauen, sehr sinnvoll ist. Allerdings sollten die Leitern dann ja auch wieder entfernbar sein (Wegen der späteren Lackierung).

So habe ich nur den hinteren Teil mit dem Deck fixiert (Bild 708 rote Markierung).

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Bild 708

Im vorderen Teil hoffte ich, dass die Teile 1121/1120 sowie 1125/1126 durch die kleine Nut in Position gehalten wurden, während ich die Teile 1123/1128 fixierte. Sie taten es auch einigermaßen, allerdings war es eine extrem instabile Angelegenheit.

Nach einigen Anläufen und vielen wenig salonfähigen Ausdrücken ;) hatte es dann aber geklappt. Die Montage der Teile 1124/1129 erwies sich dann geradezu als kinderleicht.

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Bild 709

Bild 709 zeigt dann die zweite Leiter nach deren kompletten Montage aber noch am Deck fixiert. Das Lösen der Leitern ging unter größter Vorsicht mittels eines Cutters recht gut, ohne dass die fragilen Konstruktionen sich verzogen hätten oder gar gebrochen wären.

Diverse Teile der heutigen Ausgabe konnte ich natürlich noch nicht verbauen, da diese dann erst nach einer Fixierung der Decks mit dem Gefechtsmast möglich ist.

So, das war es denn auch wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Gefechtsmast Teil 2

Heute war es nicht ganz so kniffelig wie letzte Woche, dennoch war genug zu tun. Ich habe zunächst die Öffnungen im Gefechtsmast aufgebohrt und danach die Leitungen wie in der Anleitung beschrieben fixiert.
Generell bin ich so vorgegangen, dass ich den Bereich, wo die Teile fixiert werden sollen mit flüssigen Sekundenkleber bestrichen habe und die Teile dann entsprechend positionierte.
Da der Sekundenkleber beim nichtsaugfähigen Kunststoff und Metall etwas braucht, bis er abbindet, kann man noch Korrekturen vornehmen, allerdings neigen die Teile auch zu einem gewissen “Eigenleben”.

Bild 710 zeigt den Gefechtsmast - natürlich immer noch ohne die Brücke und Plattform.

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Bild 710

Bild 711 zeigt die beiden Plattformen nach der Montage. Hier bin ich folgendermaßen vorgegangen. Zunächst wurden die Relings gebogen (Darauf achten, dass die Teile spiegelverkehrt sein müssen). Nun wurde der untere Teil wieder mit Sekundenkleber bestrichen und fixiert. Nachdem das Ganze sehr gut abgebunden war, wurden die kleinen Tritt-plattformen angebracht

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Bild 711

Bei den nächsten Plattformen (Bilder 712/713) waren die Teile 1154/1155 etwas schwierig zu fixieren, da die Kontaktstellen natürlich sehr klein sind. Ebenfalls angebracht wurden die Teile 1156/1158.
Diese wurden schon schräg geklebt (siehe Bild 713) Diese Teile müssen dann nach der Lackierung der Scheinwerferplattform mit dieser gut verbunden werden, damit die Teile 1157/1159 nicht herausrutschen.

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Bild 712
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Bild 713

Zum Schluss wurden die kleinen Plattformen erstellt. Hier war das größte Problem, die Form der Teile richtig zu erkennen (welcher Steg ist nötig, welcher nicht) Bild 714 zeigt, wie die Teile aussehen sollten.

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Bild 714

Bild 715 zeigt dann die komlett montierten Plattformen, die ich dann mit der Scheinwerferplattform verbunden habe.

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Bild 715

So, das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Letzte Bearbeitung:06.12.2008 - 10:56:19