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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Ausgabe 117 117117_716.jpg

Bild 716

Lüfter, Geschütze und Mast ...

In der Ausgabe 115 sollten die Lüfter aus Holzklötzchen erstellt werden. So richtig überzeugt hatte mich diese Lösung seinerzeit nicht. Daher habe ich versucht, einen eigenen Weg zu gehen. Ob der besser ist, wird sich aber erst nach dem finalen Schleifen zeigen.
Zunächst würden die inneren Teile aus den gelieferten Holzstücken erstellt, allerdings in einer etwas anderen Formgebung, was zumindest einen der Lüfter angeht (Bild 717).

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Bild 717

Danach erstellte ich über Illustrator (Ein sogenanntes Vektormalprogramm) die Zeichnungen für die Hüllen der Lüfter. Diese druckte ich dann auf 160g Papier aus. Die Hüllen wurden wie man es auch aus dem Kartonmodellbau kennt ausgeschnitten (mit neuer Cutterklinge!) und entsprechend gefaltet (Bild 718)

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Bild 718

Die zuvor erstellten Holzklötzchen wurden mit diesen Papierhüllen beklebt und danach wurde das Papier mit flüssigem Sekundenkleber bestrichen, wodurch es eine gute Festigkeit hat. Im Anschluss erfolgte ein Auftrag mit Sprühspachtel und die beiden Lüfter haben eine Nacht getrocknet.
Dann wurden beide Lüfter geschliffen (da das Papier durch den Sekundenkleber recht feste geworden ist, ist ein Schleifen gut möglich) Diese Phase zeigt Bild 719.

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Bild 719

Im Anschluss wurden die Teile 1164 / 1165 geborgen und im Winkeleck gefeilt, damit kein Radius mehr vorhanden ist, damit die Messingteile möglichst eng anliegen.

Nachdem die Teile fixiert waren, wurden die beiden Lüfter mit Flüssigspachtel bestrichen und müssen nun gut durchtrocknen, bevor sie weiter bearbeitet werden können. Bild 720

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Bild 720

Als nächstes wurden die Geschütztürme der mittleren Artillerie gemäß der Anleitung mit den diversen Kleinteilen bestückt. Bild 721 zeigt einen der bestückten Türme.

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Bild 721

Zum Abschluss der heutigen Tätigkeiten wurde der Mast bestückt. Auch diese Aktivität barg nur minimale Probleme.

Ein Problem war, dass das Loch von Teil 1171 einen zu kleinen Durchmesser für die Mastspitze hat.
Selbst nochmaliges Schleifen brachte keinen nennenswerten Erfolg. Ich habe daraufhin den Ring an einer Stelle aufgeschnitten, so dass er sich entsprechend der Mastspitze weiten kann. Danach war die Montage der Teile völlig unproblematisch.

Noch ein Wort zur Fixierung der Leiter.

Am Besten nicht versuchen, diese sofort an allen Stegen zu fixieren, sondern die Leiter auf den Mast legen und mit Flüssigkleber zunächst einen Bereich fixieren (z.B. unten).

Dann den Kleber schön trocknen lassen und dann das gegenüberliegende Ende fixieren. Im Anschluss können alle Stege in Ruhe mit dem Mast verbunden werden.

So, das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben


Letzte Bearbeitung:13.12.2008 - 11:12:39