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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

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Bild 725

Ausgabe 122 - kein Bericht!

Da die Lackierarbeiten bei mir erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant sind,
war in dieser Woche für mich als Erbauer eines Vitrinenmodells nichts zu tun.

Aber nächste Woche geht es bestimmt weiter.

All meinen Leser wünsche ich erst einmal ein frohes Neues Jahr!

Ausgabe  119 - Stellagen für die Beiboote
Ausgabe  120 - Die Hangarrückseiten verdünnen
Ausgabe  121 - Mastdeck, Bugklampe und Ankerklüsen

Stellagen für die Beiboote

Obwohl es sich um die Ausgabe 119 handelt, waren heute jedoch Teile aus der Ausgabe 113 zu verbauen. Ich hatte seinerzeit auf die Montage der Stellagen für die Beiboote aus zeitlichen Gründen verzichten müssen. Somit war dann heute ein intensives Programm angesagt.

Zunächst wurden die Teile wie in Ausgabe 113 beschrieben zusammen gebaut.
Vor der Montage habe ich bei den Bootsklampen (Teile 1086 sowie 1087) mit einem 0,2mm Bohrer die angedeuteten Löcher aufgebohrt.
Ich vermute mal, dass später diese Löcher für die Takelung erforderlich sind. Bild 726 zeigt die gebohrten Löcher bei einem der Teile 1087.

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Bild 726

Bei der Montage habe ich zunächst jeweils die Bootsklampen an eine Schiene geklebt und gewartet, bis der Kleber wirklich 100% angezogen hatte. Danach wurde die gegenüber liegende Schiene zuerst mit der mittleren Klampe (Teile 1083/1084) verbunden und nach der Trocknung des Klebers dann die beiden äußeren Klampen.
Zum Schluss wurden die Schienen 1088/1089) befestigt.

Bild 727 zeigt die Schienensysteme komplett montiert.

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Bild 727

Nun ging es an die Ausgabe 119. Zunächst irritierte mich der Zusammenbau der Hilfskonstruktion etwas. Dann war es aber klar.

Teil B dient lediglich der Verbreiterung von Teil A und muss daher komplett auf die Stärke von A heruntergeschnitten und dann geschliffen werden.

Bild 728 zeigt die Hilfskonstruktion. Im vorderen(also unteren Bereich des Bildes) rechten Bereich kann man die Verbreiterung schwach erkennen.

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Bild 728

Nun ging es an die Vorbereitungen der Bootsklampen. Auch diese wurden wie in Bild 729(gelbe Pfeile) zuvor gebohrt.

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Bild 729

Nun ging es dann an die Montage der Klampen und Laufstege. Die Hilfskonstruktion erwies sich dabei als nützliche Hilfe, aber dennoch erwies sich das Ganze als recht “fummelig”.
Bild 730 zeigt die Konstruktion im Einsatz.

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Bild 730

So, das war es denn auch schon wieder.
Ich wünsche all meinen Lesern ein frohes und gesundes Jahr 2009.
Bis zum nächstenmal wünsche ich - wie immer - frohes Kleben!


Die Hangarrückseiten verdünnen

So, heute waren es sehr riskante Aktionen, die zu erledigen waren. Wobei ich sagen muss, dass hier ein echter Bock seitens des Herstellers passiert ist. Und zwar bei den Wänden der Hangars. Wie schon vermutet, waren diese viel zu breit, so dass sie direkt an die Rundung der Redoute stießen. Nachdem nun alle feinen Teile montiert waren, kam die lapidare Anweisung, dass man die Rückseite doch bitte verdünnen solle.

Der Text in Schritt 07 “... um ihre Stärke ein wenig zu verringern” ist etwas untertrieben. Schon, wenn man sich das Bild in Schritt 08 ansieht, wir einem schnell klar, dass hier richtig viel Material abgetragen werden muss. Und das alles mit schon detaillierten Baugruppen bestückt.

Die Menge des zu entfernenden Materials erschien mir zu viel, um nur Schmirgelpapier einzusetzen. Also kam mir mein Schwingschleifer in den Sinn. Allerdings birgt der Einsatz eines solchen Gerätes auch massive - leicht vorstellbare - Risiken.

Zum Glück ist mein Schleifer so klein, dass ich in umgedreht in einen Schraubstock spannen konnte, und ich beide Hände frei hatte, um die Hangars feste auf die Schleiffläche zu drücken.

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Bild 731

Bild 731 zeigt die recht abenteuerliche Konstruktion. Ich habe den Schleifer mit 40er Papier belegt und los ging es.
Nach gut einer Stunde waren beide Rückseiten soweit reduziert, wie es in Bild 732 zu sehen ist. Und - kein Teil ist abgebrochen oder weggerissen worden. Da habe ich wirklich Glück gehabt.

Nur, wie Modellbauer ohne ein solches Hilfsmittel diese Aufgabe lösen wollen ist mir ein Rätsel. Ich drücke jedenfalls die Daumen.

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Bild 732

Das folgende Bild 733 zeigt das Ergebnis der heutigen Aktion dann. Es ist gibt einen Durchgang! Zwar sicher nicht so breit, wie er sein müsste (ich glaube etwa 4,3mm wäre das richtige Maß => 86cm im Original) aber immerhin. Es muss auf alle Fälle ein kleiner Abstand zum anschließenden Bereich verbleiben. Also auch nicht zu viel wegschleifen!

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Bild 733

So, das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich frohes Kleben ... oder diesmal besser: erfolgreiches Schleifen!


Mastdeck, Bugklampe und Ankerklüsen

Der Umfang der heutigen Aktivitäten hielt sich sehr im Rahmen. Zunächst kümmerte ich mich endlich mal um den Bereich der Ankerklüsen. Der Bereich der “Einbuchtungen” (die maritimen Experten mögen mir meine landrattenspezifische Ausdrucksweise verzeihen) wies noch deutliche Montagespuren in Form von herausgequollenem und nun steinhartem Stabilit auf. Auch der Übergang der Klüsen zum Holzdeck war nicht wirklich harmonisch.

So habe ich zunächst mit einem Kugelkopffräser diese Zonen in Form gebracht (Bild 734) und danach Spachtelmasse aufgebracht, die dann sofort mit einem Finger in die grobe Form verstrichen wurde (Bild 735). Das Ganze sollte nun gut aushärten, bevor es dann geschliffen wird. Gegebenenfalls wird ein weiterer Auftrag von Spachtelmasse erforderlich sein, aber das sehe ich dann erst später.

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Bild 734

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Bild 735

Die folgenden Aktivitäten bezogen sich dann auf die Bugklampe sowie das untere Mastdeck. Bei beiden Baugruppen wurden zunächst nur die Montagearbeiten der Plastikteile durchgeführt.
Bild 736 zeigt die montierte aber weder geschliffene noch verspachtelte Bugklampe.

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Bild 736

Diese Tätigkeiten kommen dann bei mir erst nach der Fixierung der Klampe am Rumpf, um ein harmonisch wirkendes Gesamtbild zu erreichen.

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Bild 737

Bild 737 zeigt das Mastdeck ohne die Grätings. Ich habe leider keine Ahnung, welche Farbe die Grätings in dem Bereich haben werden, da ich es aber für sinnvoll halte, die Grätings vor der Montage zu färben, muss ich warten, bis ich entsprechende Informationen habe.

So, das war es denn auch schon wieder für diese Woche.
Bis zum nächsten mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Letzte Bearbeitung:17.01.2009 - 08:04:44