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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

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Bild 767

Ausgabe  127 - Scheinwerferplattform und Laufgang am Schornstein
Ausgabe  128 - Die schwere Flak und der Tag der Entscheidung

Scheinwerferplattform und Laufgang am Schornstein

Nachdem die Berichte der letzten Wochen etwas umfangreicher waren, ist der heutige Bericht mal kürzer gehalten.

Zunächst ging es an die Scheinwerferplattform, die schon in Ausgabe 126 montiert werden sollte. Nach der ersten Fixierung der Plattform habe ich von der Unterseite flüssigen Sekundenkleber zwischen der Schornsteinwand und der Plattform aufgebracht. Der Kleber “zieht” sich dann von allein in den Spalt zwischen diesen Bauteilen.
Nun ging es an das Biegen der Relings. Man muss dabei eigentlich nur beachten, dass der etwas dickere Zug nach unten gehört und mit dem Plattformboden verbunden wird.

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Bild 765

Bild 766 zeigt den zweiten Aufgabenbereich des heutigen Tages. Der Laufgang zwischen den Scheinwerferständen.

Zunächst wurden die Wände 1240/1241 angebracht. Danach der eigentliche Gang wieder punktuell fixiert und ausgerichtet und wie zuvor beschrieben Sekundenkleber an der zur Schornsteinwand gerichteten Seite einfließen lassen. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Löcher des Laufganges sich nicht durch den Kleber verschließen.
Abschließend wurde die Reling gebogen und entsprechend angebracht.

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Bild 766

Noch ein Wort zu den in der Anleitung angegeben Leitern und der kleinen Plattform (1245). Diese Teile montiere ich zu einem späteren Zeitpunkt, da ich nicht sicher bin, ob nicht beim Lackieren durch diese Teile Probleme entstehen.
Daher werde ich zunächst die Böden und Wände der Aufbauten lackieren und danach die Details wie Leitern etc. anbringen. Ich denke, dass die Festigkeit der Verbindung für ein Standmodell ausreichend sein wird und durch die Verwendung des von mir genutzten Klebers auch keine Verfärbungen und störende “Klebeflecken” zu befürchten sind.

So, und das war es denn auch schon für diese Woche.
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer - frohes Kleben.


Die schwere Flak und der Tag der Entscheidung

“Tag der Entscheidung”
Heute war es denn soweit. Ich habe mich nun endgültig für die Farbgebung der Aufbauten entschieden. Ein sehr helles Grau.

Die Mischung sollte sehr einfach sein, damit man entsprechende Mengen an Farbe zur Verfügung hat, bei denen es zu keinen (oder nur minimalen) Farbunterschieden durch das Mischen kommt.

So habe ich zwei neue Töpfchen mit grauer und weißer Farbe komplett in ein entsprechend größeres Glas mit Schraubverschluss gefüllt.

Die eine Farbe ist Tamiya “Sky Grey” XF-19 und die zweite Komponente Tamiya “White” XF-2. Beides sind natürlich matte Farben.
Auf diese Weise habe ich eine saubere 50:50 Mischung.

Aber nun zu den Geschützen
Zunächst erfolgte das Bohren der Lafetten um die Rohre aufzunehmen. Ich habe die Löcher etwas(!!) größer angelegt, um die Geschützrohre später besser ausrichten zu können.
Anschließend wurden die entsprechenden Enden der Rohre und flüssigen Sekundenkleber getaucht und in die Lafetten gesteckt. Danach wurden Lafette mitsamt den Rohren in die die Geschütz-Ummantelung geschoben, so wie sie dann später auch verklebt werden. Das Ganzen muss allerdings recht zügig gehen, damit der Sekundenkleber noch nicht vollständig angezogen ist. Nun kann man sich an den Mulden beim Positionieren der Rohre orientieren.
Bild 768 zeigt eine Lafette mit positionierten Geschützrohren

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BILD 768

Nun ging es ans Lackieren.
Die Lafetten mit den Rohren sowie die Ummantelungen wurden separat lackiert, damit auch wirklich alle Stellen einen Farbauftrag erhalten. Gerade bei meiner im Gegensatz zu den Kunststoffteilen doch merklich helleren Farbgebung ist das wichtig.
Jedoch habe ich bei diesem Arbeitsgang nur die Stellen lackiert, die Später verdeckt bzw. nur schwer erreichbar sind. Die finale Lackierung der Ummantelungen erfolgte nach der Montage.
Bild 769 zeigt die lackierten Einzelteile.

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Bild 769

Nachdem diese Teile nun getrocknet waren, wurden die acht Geschütze montiert und wie schon erwähnt erfolgte nun die finale Lackierung. Nachdem diese getrocknet war, wurden alle Geschütze mit Seidenmatt Klarlack besprüht, was m.E. mehr Tiefe und ein wertigeres Erscheinungsbild bringt. Aber das ist Geschmacksache und immer wieder Anlass für Diskussionen.
Bild 770 zeigt die acht Geschütze nach der Behandlung mit dem Klarlack.

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Bild 770

Abschließen wurde schwarze Farbe auf die Mündungen der Rohre angebracht und im Bereich der Verschlüsse (also auf der Gegenseite der Rohre) wurden diese mit sehr stark verdünnter (mit Terpentin) Ölfarbe nachbehandelt.

Die Bilder 771 bis 776 zeigen die beiden Geschütztypen noch einmal in unterschiedlichen Perspektiven.

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Bild 771
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Bild 772
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Bild 773
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Bild 774
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Bild 775
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Bild 776

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben


Letzte Bearbeitung:28.02.2009 - 12:35:03