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Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Teil 2

Die 2cm Heeresflak000801.jpg

Bild 788

Die 2cm Heeresflak - ein Experiment

Wir sind ja jetzt schon bei Ausgabe 132 angelangt und beginnend mit diesem Bericht werde ich so etwas die Abarbeitung der jeweiligen Ausgaben beenden und mich mehr mit meinen verschiedenen “offenen Baustellen” meiner Bismarck befassen.

Daher werden die Menüeinträge auch nicht mehr die laufende Ausgabennummer erhalten, sondern das Thema des Berichts.

Hinweise
Ich fange auch mit einigen Experimenten und Versuchen an.
Wie das bei solchen Angelegenheiten so der Fall ist, können die auch schonmal etwas länger dauern, so das sich dann auch das Erscheinen des Berichtes etwas verzögern wird.
Es kann sogar soweit gehen, dass er erst eine Woche später online geht.
Ich bitte um Verständnis, aber auch ich möchte am Ende natürlich ein möglichst schönes Modell mein Eigen nennen können :)

Und schon heute ging es an ein Experiment:
Die Verfeinerung der Heeresflak aus Ausgabe 129.

Die von Amati gelieferten Geschütze haben schon einige gute Ansätze, allerdings war ich mit dem Geschützrohr nicht zufrieden. Und im Bericht 129 hatte ich schon darauf hingewiesen, dass die Stützen lediglich 2-dimensional und nicht kegelförmig sind.

Daher habe ich mich heute daran gemacht, erst einmal ein Geschütz zu verbessern.

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Bild 796

Generell kann man die Lafette (Bild 796) gut verwenden. Ich habe im ersten Schritt die Bereiche für das Geschützrohr jedoch entfernt.

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Bild 797

Im nächsten Schritt wurde das Geschützrohr gebaut.
Wie schon bei den Kränen wurden 2 Größen Kanülen benötigt. Die dünnere ist für Diabetiker vorgesehen und hat eine Stärke von 0,30 mm und eine Länge von etwa 10 mm. Die Größere war dann eine 0,6 mm Kanüle. Diese habe ich auf etwa 5,2 mm abgelängt und die 0,3er hineingeschoben, nachdem sie etwas mit flüssigen Sekundenkleber bestrichen worden war (natürlich nur das ende, dass in die 0,6er Kanüle geschoben wird).

Die Gesamtlänge beträgt ungefähr 11 - 12 mm.

Im Anschluss wurde an das 0,6er Ende ein Styrenstreifen von 0,3 x 0,8mm geklebt und auf der gegenüberliegenden Seite ein etwa 4mm langes Stück einer weiteren 0,3mm Kanüle.
Bedauerlichwerweise habe ich das nicht fotografiert.

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Bild 798

Nun ging es an die kegelförmigen Stützen. Nach einigen Versuchen habe ich diese dann aus den Spitzen von Zahnstochern erstellt Bild 798.

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Bild 799

Bild 799 zeigt die montierten Stützen an der Flakplattform.

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Bild 800

Nach der Montage des Geschützrohres wurde die ganze Einheit in dem hellen Grau gespritzt. Danach wurde das Magazin aus dem schon oben genannten 0,8 x 0,3 Millimeter Styrenestreifen gefertig und an die entsprechende Stelle geklebt. Die Sitzfläche sowie die Rückenlehne wurden geschwärzt und das Rohr im schmalen Bereich mit Gun-Metall gestrichen.

Bild 800 zeigt das Ergebnis meines Experimentes.
Ich denke, dass es so grob in die richtige Richtung geht.

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Die 2cm Heeresflak - “Serienproduktion”

Nachdem ich letzte Woche Versuche für Verbesserungen der Heeresflak durchgeführt habe ging, es nun an die “Serienproduktion”.

Da ich letzte Woche noch nicht so richtig überzeugt war, hatte ich mir noch alternative Methoden überlegt.

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Bild 802

Ich kam zu dem Schluss, dass das Abtrennen des PE “Rohres” wie es in Bild 802 gezeigt wird zusammen mit der Montage eines aus Kanülen hergestellten Laufes das beste Ergebnis bringen würde.

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Bild 803

Bild 803 zeigt die Lafette nach dem Biegen ohne das Endstück des “Rohres”

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Bild 804

Bei Bildern fiel mir auf, dass der Sitz - bzw. der Träger des Sitzes absolut unnatürlich aussieht. Man muss dabei natürlich bedenken, dass Makroaufnahmen brutal sind. Mit dem bloßen Auge war der Sitz einigermaßen ok. Aber dennoch - da wollte ich noch eine Verbesserung.
Ich habe mich daher rangemacht, die Stärke des Trägers um 50-60% zu reduzieren. Dabei muss man natürlich sehr behutsam vorgehen, da dieses PE-Teil dann doch recht klein ist. Bild 804 zeigt das wenige Millimeter große Teil nach dem Schleifen.

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Bild 805

Nun wurden wie schon in der letzten Woche dargestellt die Läufe aus Kanülen gefertigt. Die in Bild 805 gezeigte Schablone sorgt dafür, dass die Läufe gleich lang sind.
Nachdem die Läufe zusammengefügt waren, wurden sie auf den gekürzten Mittelsteg geklebt

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Bild 806

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Bild 807

Die Bilder 806 sowie 807 zeigen die Flaks nach der Montage und vor dem Lackieren. Zu sehen sind auf den Bildern auch meine Zahnstocherstützen. Auf Bild 807 ist natürlich zu erkennen, dass das Magazin sich etwas zu tief befindet, aber mit diesem Fehler kann ich durchaus leben ;).

Und das war es denn auch schon wieder für diese Woche.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Letzte Bearbeitung:04.04.2009 - 14:04:39