bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Komplettierung

Die Beiboote000818.jpg

Bild 813

Die Kutter und Jollen

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Bild 814

Heute beginnt dann die Komplettierung der Beiboote und ich fange mit den Kuttern und Jollen an.
Zunächst wurden diese in der bei meiner Bismarck üblichen hellgrauen Farbe lackiert. Danach wurden die oberen Bereiche mit einem Braunton mittels Pinsel gestrichen. (Bild 814)

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Bild 815

Bild 815 zeigt den Heckspiegel des Kutters. Die seitlichen Leisten (Ich bitte den “nichtmaritimen” Ausdruck zu entschuldigen) bleiben Grau, aber beim Spiegel geht das dunkle Holz bis an die Unterseite der “Leisten”. So zumindest ist es auf Aufnahmen der Bismarck zu erkennen. Auch die Innenseiten scheinen hell zu sein - allerdings bin ich mir beim Boden nicht sicher.

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Bild 816

Die Sitzbänke habe ich danach ebenfalls in einem Braunton gestrichen. Ich werde allerdings die “Stützen” für die Jollen in grau streichen (Keine Ahnung, ob das so richtig ist, aber, dass die aus Holz waren, bezweifel ich. Bild 816 zeigt die gestrichenen Bänke.

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Bild 817

Nachteil des Lackierens der PE-Teile ist sicher, dass es immer “angestrichen” aussieht. Die holztypischen Chargierung fehlen.

Daher habe ich etwas Kreide (Schwarz, Ocker, Braun von Schminke) in einer kleinen Schale zerrieben und auf die Bänke aufgebracht. Es haftet nur wenig Kreide an der Farbe, aber das reicht aus, um das Ganze etwas “lebendiger” aussehen zu lassen. Eigentlich müsste man auch das Holz der Bootsrümpfe damit bearbeiten, allerdings könnte dann sehr schnell die helle Lackierung Schaden nehmen.

So, das war es denn auch schon für diese Woche wieder. Beim nächsten Mal geht es an die Motorboote. Bis dahin wünsche ich wie immer frohes Kleben


Verkehrsboote

Heute ging es dann an die Motorboote. Das heißt ich hab erst einmal nur ein Boot angefangen, da ich einige kleinere Änderungen an den gelieferten Booten vornehmen möchte. Aber die brauchen dann doch ihre Zeit. Hinzu kommt, dass auch das Lackieren nicht so schnell geht, so dass ich wahrscheinlich die nächsten drei Wochen gut mit den Booten zu tun haben werde.

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Bild 819

Zunächst sollten die Auspuffrohre erstellt werden. Dazu habe ich eine 0,8mm Kanüle verwendet und mit Hilfe der links auf dem Bild erkennbaren “Vorrichtung” hergestellt. Die Vorrichtung ist eine 3 mm starke Leiste, in die ich ein 1mm Loch gebohrt habe. Auf der der Gegenseite ist das Loch mit einer Leiste verdeckt, so dass die Kanüle nicht weiter durchgeschoben werden kann und ich so in etwa gleichlange Rohrstücke erzeugen konnte.

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Bild 820

Nun wurden auf den Backbordseiten der Verkehrsboote 0,81 mm Löcher gebohrt. Auf dem Bild ist auf der Steuerbordseite eine Vertiefung im Rumpf zu erkennen - wahrscheinlich wollte man bei Amati da ebenfalls das Auspuffrohr andeuten. Allerdings dürfte diese Position falsch sein, zumindest wenn ich nach den Bildern bei J.Kaiser gehe. Auf dem Folgenden Bild (821) ist dann mein Eigenbauauspuff gut zu erkennen

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Bild 821

Nachdem nun alle Rohre eingeschoben waren, ging es ans Lackieren, Abkleben, Lackieren, Abkleben usw. ...
Um den Einsatz eine Pinsels kommt man aber kaum herum. Gerade die Kante Rumpf / Deck bedarf dann doch ein paar vorsichtiger Pinselstriche.

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Bild 822

Nach dem Lackieren wurden noch ein paar Details im Innenraum hinzugefügt. Zum Einen eine graue Abdeckung für die Steuermechanik der Steuerrades sowie ein Kompass. Beides ist auf dem Bild 822 vor der Montage des Daches aufgenommen worden.
Die Abdeckung ist einfach ein stück Styrenstreifen und der Kompass ist einer der Suchscheinwerfer der Graf Spee in 1:700, der gold angestrichen wurde und mit einem schwarzen Punkt an der Stelle versehen wurde, wo im Original der Kompass sitzt.

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Bild 823

Auf diesem Bild ist nun auch das Dach sowie die Relings montiert. Man kann den angebrachten Kompass durch seine Goldfärbung gut erkenen. Es ist zwar nur ein winziges Detail, aber es wirkt ganz gut - finde ich :)

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche- bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben


Das Lackieren der restlichen Boote

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Bild 824

Heute ging es an das Lackieren der restlichen Verkehrsboote. Da zwischen den einzelnen Lackiervorgängen die Farbe erst gründlich trocknen muss und dann erst abgeklebt werden konnte bevor die nächste Farbe aufgetragen wird, ist die Ausbeute des heutigen Tages trotz zeitlichem Aufwandes natürlich nicht so groß.

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Bild 825

Anbei zwei Fotos, wie der aktuelle Stand ist.

Das war es denn auch schon wieder für heute. Bis zu nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Komplettierung der Verkehrsboote

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Bild 826

In der heutigen Ausgabe zeige ich die Komplettierung der übrigen Verkehrsboote. Zunächst wurden die Abdeckungen der Steuermechanik aus Styrenestreifen erstellt und lackiert. Nach dem Trocknen wurden die Steuerräder aufgeklebt und in einem Holzton gestrichen

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Bild 827

Bild 827 zeigt eine im Boot angebrachte Steuereinheit. Der Kompass fehlt allerdings noch. Außerdem ist m.E. gut zu sehen, dass das intensive Matt nach dem Lackieren nicht wirklich gut aussschaut. Das ändert sich erst nach der abschließenden Versiegelung mit seidenmattem Klarlack.

Nun wurden alle Boote mit den Relings bestückt und diese dann entsprechend grau gestrichen. Danach kamen dann die Schrauben dran . In diese habe ich zunächst in der Mitte ein 0,3 mm Loch gebohrt und dann auf die “Wellen” geschoben und mit Sekundenkleber fixiert. Das war dann eine recht fummelige Arbeit, da die Schrauben doch sehr klein sind.

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Bild 828

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Bild 829

Die Bilder 828 sowie 829 zeigen zwei Typen der Verkehrsboote, so wie ihr momentaner Stand ist. In der nächsten Woche werde ich versuchen eine Verfeinerung einzubringen, dazu dann aber nächste Woche mehr.

Bis dahin wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Das Experiment: Die Verglasung

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Bild 830

Bild 830 zeigt die heutigen Arbeitsmittel.
Zum einen ist da “Micro Kristal Klear” mit dem ich bisher noch keine Erfahrung hatte und einen Zahnstocher.

Ziel des Einsatzes:
Die Fenster der Verkehrsboote zu Verglasen.

Schon beim Bau der Verkehrsboote störte mich, das keine Glasscheiben vorhanden waren. Ebenso bei den Bullaugen und Fenstern der Brücke bei den Aufbauten. Da der Einsatz von Folie sehr schwierig wenn nicht gar unmöglich erschien, musste ich mir eine Alternative überlegen. Die gibt es zum Glück.

Eben das “Micro Kristal Klear”, welches ich bei der Firma Rai-Ro für ca. Euro 5,- erstanden habe. Es handelt sich um eine weißleimähnliche Substanz, die nach dem Trocknen (was allerdings eine ganze Weile dauern kann) klar aushärtet.

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Bild 831

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Bild 832

Die Bilder 831 sowie 832 zeigen die Masse direkt nach dem Aufbringen. Mittels des Zahnstochers wird ein Tropfen in eine Ecke angebracht, man wartet kurz und zieht die Masse im Fensterbereich bis sich eine durchgehende Haut gebildet hat. Diese Haut ist zunächst weiß - wie Weißleim.

Dabei habe ich es durchaus hingenommen, dass auch die Fensterrahmen bedeckt sind, da die Masse ja transparent trocknet.

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Bild 833

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Bild 834

Wie schon geschrieben, dauert das Trocknen eine ganze Weile. Daher sieht man auf Bild 833 auch noch weißliche Bereiche. Je dünner die Haut ist, umso schneller trocknet diese und umso klarer wird sie.
Man erkennt aber durch die Reflexionen und Lichtbrechungen bei den schon getrockneten Bereiche, dass der Glaseffekt doch recht überzeugend zu werden schein.

Zur Zeit trocknen die Verkehrsboote und ich hoffe mal, dass sich alle Scheiben gut entwickeln werden.
Jedenfalls scheint das Experiment gelungen und mit etwas bangem Blick schaue ich auf die Vielzahl der Bullaugen und Fenster der Aufbauten der Bismarck ... Aber ich glaube, dass sich der Aufwand lohnen wird.

Das war es denn auch schon wieder für diese Woche. Nächste Woche werden noch Nacharbeiten und Ausbesserungen an den Booten vorgenommen.

Bis dahin wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Die Fertigstellung der Verkehrsboote

Heute ging es an an die Fertigstellung der Verkehrsboote. Neben einigen farblichen Korrekturen wie Stellen, die ich schlicht vergessen habe zu bemalen oder wo die richtige Farbe an die falsche Stelle gekommen ist mussten noch die beiden Rettungsringe erstellt werden.

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Bild 835

Bild 835 zeigt, wie man die beiden Ringe am einfachsten justieren kann. Sie werden auf einen Zahnstocher geschoben und vorsichtig mit Sekundenkleber (flüssig) bestrichen und zusammengedrückt.

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Bild 836

Im Anschluss daran wurden sehr schmale Papierstreifen in Kreuzform aufgeklebt und der Ring wieder auf den Zahnstocher geschoben. Nun wurden die überstehenden Enden auf der Rückseite wieder mit Sekundenkleber fixiert.

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Bild 837

Die Ringe wurden nun rot angestrichen und an der Seite in einem gelbliche Braun das Seil angedeutet. Mit dieser Andeutung bin ich nicht so hundertprozentig zufrieden, da es aussieht, als wenn ich da vergessen hätte den Ring zu lackieren. Naja, vielleicht fällt mir da noch eine Lösung ein.

Die folgenden Bilder 838 bis 840 zeigen die fertigen Verkehrsboote. Auf Bild 838 ist einer der eben erstellten Rettungsringe zu erkennen.

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Bild 838

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Bild 839

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Bild 840

So das war es denn auch schon wieder für diese Woche.
In der nächsten Woche soll dann hier in Deutschland die letzte Ausgabe erscheinen. Aber da meine Bismarck natürlich bei Weitem noch nicht fertig ist, wird mein Bericht selbstverständlich weiter gehen.

Allerdings werde ich wohl nächstes Wochenende nicht dazu kommen einen Bericht zu schreiben. Aber dann geht es wieder weiter - VERSPROCHEN.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben


Letzte Bearbeitung:23.05.2009 - 10:22:01