bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Aufbauten - Komplettierung

Spachteln und Schleifen der Redoutenschrägen000841.jpg

Bild 841

Die unteren achternen Aufbauten

Da ich seinerzeit bei den Aufbauten aus Sicherheitsgründen diverse Teile nicht montiert hatte, ging es heute daran, diese an den unteren achternen aufbauten anzubringen.
So begab ich mich an die Teile der Ausgabe 48 und habe alle Teile der Ausgaben folgenden Ausgaben angebracht, die diesen Bereich des Schiffes betreffen.

Etwas kniffelig war es denn bei der Ausgabe 83, wo mir die Laternen (Teile 757) deutlich gemacht haben, dass ich langsam wohl doch eine Brille benötige ;)

Nach der Fixierung der Teile wurde der gesamte bereich mit Isopropyl-Alkohol (bekommt man in der Apotheke) bestrichen. Hierdurch werden die Teile entfettet.
Nach einigen Minuten Wartezeit wurden die hintere Aufbautenstruktur dann mit Tamiya „Fine Surface Primer“ (Weiß !!!) grundiert.
Die Bilder 842 bis 845 zeigen einige Ausschnitte Struktur. Die Bilder 842 und 843 zeigen die beiden Stellen, an denen ich mit Flüssigspachtel noch nachgearbeitet habe. Ich werde den Spachtel dann bis morgen gut durchtrocknen lassen.

Bild 844 zeigt die Redoute deren obere Schräge ich ja nachbearbeitet und mit Flüssigspachtel aufgefüllt hatte. Bild 845 zeigt einfach nur einige der Oberflächendetails.

Die Grundierung hat wohl die Eigenschaft Schwachstellen zu überdecken, aber Strukturen der Oberflächen schön hervorzuheben.

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Bild 842

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Bild 843
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Bild 844
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Bild 845

So, das war es denn auch schon wieder für diese Woche.
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer Frohes Kleben.


Der Hangarbereich

Diesmal waren die oberen Bereiche der achternen Aufbauten und da insbesondere die Decke des Hangars zu bearbeiten.
Mich hat dieser Bereich, wo die Kunststoffseitenteile an den Holzteile in der Mitte stoßen immer gestört. Und da seitens Amati für diese Stelle nur ein Verspachteln und Schleifen vorgesehen ist, musste ich mir etwas Anderes überlegen.

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Bild 846

Ich habe 0,3mm starke Plastikplatten entsprechend zugeschnitten, das Loch für den Großmast angebracht und fixiert. Danach erfolgte das Verspachteln mit Flüssigspachtel.

An dieser Stelle ein Hinweis, da ich in letzter Zeit öfters angeschrieben wurde, wo ich diesen beziehe. Ich habe meinen bei meinem zum Glück sehr gut sortierten lokalen Händler bekommen. Gunze (also der Hersteller) scheint momentan jedoch Lieferprobleme zu haben, so dass es wohl zur Zeit schwierig ist, diesen zu beziehen. Mein Händler erwartet seit 6 Wochen eine Nachlieferung.

Nachdem die Decke des Hangars verklebt und gespachtelt war, wurde auf der Rückwand der angrenzenden Wand ebenfalls eine Platte aufgebracht und verspachtelt. Auch die Übergänge der Messingplatten an die Kunststoff- bzw. Holzteile wurden entsprechen verspachtelt und danach wurde das Ganze geschliffen.

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Bild 847

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Bild 848

Zum Abschluss wurde wie in Bild 848 gezeigt die dort durch den Spachtel erkennbaren „Ecken“ mit Plastikplatten belegt und ebenfalls verspachtelt. Ich habe wie man unschwer erkennen kann entgegen meinen früheren Überlegungen doch die Rohre inklusive der sehr groben Schellen verwendet.

So, das war es denn auch schon für heute.
Nächste Woche geht es an das Suchen und Anbringen der vielen noch fehlenden Kleinteile, die an dieser Struktur angebracht werden müssen.
Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Die oberen achternen Aufbauten

Das beim letzten Mal angekündigte Suchen erwies sich dann doch als sehr Zeitintensive Aktion. Ich habe alle Ausgaben kontrolliert, ob irgendwo Hinweise für das Anbringen von Anbauteilen für diesen Bereicht erwähnt werden.
Zum Einen bin ich froh, dass ich die Anbauteile seiner Zeit nicht angebracht habe, da diese durch verschiedenste Aktivitäten garantiert abgebrochen wären, zum Anderen ist das Suchen nach den Hinweisen wirklich lästig. Aber egal ... Ich denke und hoffe, dass ich sie nun alle beisammen und angebracht habe.

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Bild 849

Die Brückenstruktur wurde aufgebracht und fixiert. Auch wurde der Spalt, der sich seinerzeit durch die notwendige Trennung der Messingplatte ergeben hat geschliffen. Bild 850

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Bild 850

Nun wurden meine „Eigenbau“-Lüfter mit den noch erforderlichen Luken und Kabelsträngen bestückt und an die Seitenwände des Hangars angebracht. Bilder 851 und 852

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Bild 851

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Bild 852

Und das war es denn auch schon für diese Woche. Die meiste Zeit war ich heute mit Suchen beschäftigt, aber nun ist die Struktur soweit fertig, dass ich nächste Woche die Grundierung aufbringen kann.Mehr werde ich wohl nächste Woche nicht an dem Schiff schaffen, denn ....

... wenn alles klappt bekomme ich die ersten Teile für meine Vitrine :)

Aber mehr dazu dann nächstes Mal.
Bis dahin wünsche ich wie immer frohes Kleben ...


Die oberen achternen Aufbauten - Grundierung

Heute ging es zunächst ans Grundieren der Struktur. Wie schon bei den unteren Aufbauten benutze ich weiße Tamiya Grundierung. Ich besprühe die Teile in mehreren Schichten.
Die folgenden Bilder (853 – 856) zeigen die grundierte Struktur.

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Bild 853

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Bild 854

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Bild 855

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Bild 856

Zum Schluss mussten noch die beiden Stege der unteren Struktur (Bild 857 rot eingefärbt) etwas verdünnt werden, damit die obere Struktur sich leicht aufsetzten lässt.

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Bild 857

Aber mit dem Rohr bzw. den Rohschellen bin ich nicht zufrieden. Sie sind wirklich zu dick - einige Kollegen im Forum hatten mir das schon prophezeit. Da werde ich mir noch etwas überlegen müssen.

So, das war es denn auch schon für heute.

Die Vitrinenteile habe ich bekommen. 135 x 30 x 40 cm - sind ist schon ein richtiger Kasten. Nächste Woche werde ich dann auch ein paar Fotos von der Vitrine und dem provisorischen Holzsockel einstellen. Ich bin mal gespannt, ob alles so klappt, wie ich mir das ausgedacht habe.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich wie immer frohes Kleben.


Letzte Bearbeitung:27.06.2009 - 13:54:39