bismarck.oehm.net
Ein Baubericht über die Amati-Bismarck

Die Vitrine

Heute geht es mal nicht um das Modell der Bismarck, sondern um die Vitrine für das Modell.
Ich habe sehr lange gebraucht, um mir klar zu werden, wie ich die Vitrine gestalten werde. Sie sollte schlicht, stabil, leicht zu Öffnen und bezahlbar sein.

Technisch möglich ist viel – aber der letzte Punkt – die Bezahlbarkeit – war bei all meinen ersten Überlegungen dann kaum noch einhaltbar.
Es musste also eine ganz einfache Lösung her.

Irgendwann kam mir die Idee mit zwei
Plexiglaskonstrukten. Ein Konstrukt „U“-förmig und ein Konstrukt „L“-förmig. Das „L“-Förmige ist sozusagen die Klappe, die auf dem „U“-förmigen Konstrukt liegt.
Ein Holzsockel, der sowieso erforderlich ist, dient als Führung.

Bild V01 zeigt das Ergebnis mit dem provisorischen(!!) Holzsockel.

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Bild V01

Die Plexiglaskonstrukte habe ich bei einem lokalen Unternehmen anfertigen lassen. Den die haben die Möglichkeit die Platten zu kleben, dass keine hässlichen Klebenähte sichtbar sind, den Gesamteindruck kaputt machen würden. Bild V02 zeigt eine Ecke, wo beide Konstrukte aufeinander stoßen.

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Bild V02

Da die Bezeicnungen „U“ und „L“-förmig sicher nicht so erklärend sind habe ich ein paar Skizzen angefertigt, da die das Ganze hoffentlich besser veranschaulichen:


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Skizze 01

Skizze 01 zeigt die „Bauteile“. Rot ist die „L“-förmige „Klappe“. Sie ist relativ leicht und lässt sich gut abheben. Sie ist die Vorder- und Oberseite der Vitrine.
Um Fingertapsen zu vermeiden und ein Abrutschen zu vermeiden ziehe ich immer gummierte Handschuhe an.
Das umgekippte „U“ (schwarz) bleibt stets liegen und dient als Seiten- und Rückwand. Die Seitenansicht zeigt wie beide Teile dann aufeinander liegen.
Aber das ist nur die halbe Miete.
Der Holzsockel ist ein elementare Teil dieser Konstruktion. Er führt die Plexiglasplatten quasi und verhindert ein Durchbiegen der Platten.

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Skizze 02

Skizze 02 gibt schematisch an, wie der Sockel aufgebaut ist. Bild V03 zeigt den Aufbau dann durch die entsprechenden Einfärbungen auf dem Foto (Nein nein – das ist nur elektronisch gemacht – so sieht mein Sockel nicht aus ;))

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Bild V03

Die Plexiglaskonstrukte haben komplett verklebt unter 200,- Euro gekostet. Sicher wird man das günstiger selber machen können. Aber da ich auf Stabilität und perfekte Klebenähte sehr hohen Wert gelegt habe, war mir das für ein Modell, welches sicher um die 1400,- (mit Farben, Klebstoff etc.) kostet durchaus wert.
Das war es denn auch schon wieder für diese Woche.
Nächste Woche geht es dann mit den vorderen Aufbauten weiter.
Bis dahin wünsche ich wie immer frohes Kleben



Letzte Bearbeitung:04.07.2009 - 09:19:05